voestalpine erlitt Gewinneinbruch: Minus 24 Mio. Euro - operatives Ergebnis ist negativ
- Schwierigstes Geschäftsjahr seit Jahrzehnten
- Zahl der Mitarbeiter sei um 4,7 % auf 40.120 gesenkt
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Der börsenotierte Stahlkonzern voestalpine hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009/10 einen massiven Gewinneinbruch erlitten. Das operative Ergebnis (EBIT) war mit -24 Mio. Euro negativ. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Gewinn vor Steuern und Zinsen in Höhe von 357,7 Mio. Euro erwirtschaftet.
Massive Mengen- und Preisrückgänge drückten den Umsatz um 36,3 Prozent auf 2,07 Mrd. Euro, teilte die voestalpine ad hoc mit. Das Nettoergebnis nach Steuern vor Minderheiten und Hybridkapitalzinsen drehte von +240,3 Mio. Euro auf -48,2 Mio. Euro.
Kapazitätsanpassungen und Kostenreduktionen
Das Geschäftsjahr 2009/10 sei "das schwierigste seit Jahrzehnten", die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im ersten Quartal seien "äußerst herausfordernd" gewesen. Rasche und umfassende Kapazitätsanpassungen und Kostenreduktionen hätten den operativen Verlust in Grenzen gehalten, hieß es in der Aussendung. Die Zahl der Mitarbeiter sei um 4,7 Prozent auf 40.120 gesenkt worden.
Deutlich unter Druck gerieten im ersten Quartal auch die Margen: Die EBIT-Marge verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von +11 auf -1,2 Prozent, die EBITDA-Marge von +16,7 auf +6,5 Prozent. Der Verlust je Aktie betrug 0,40 Euro - nach einem Gewinn von 1,35 Euro je Anteilsschein im Vorjahresquartal.
(apa/red)

