Montag, 17. August 2009

Austrian Airlines fliegen Passagiere davon:
Anzahl der Fluggäste um 8,9 % geschrumpft

  • Fluglinie erklärt Zahlen mit gekürztem Flugangebot
  • Auslastung der Flüge blieb konstant bei 79,8 Prozent

Gut, dass die Übernahme der AUA schon beschlossene Sache ist: Hätte die Lufthansa die neuesten Verkehrszahlen der österreichischen Fluglinie schon früher gesehen, hätte sie sich das mit dem Kauf vielleicht noch einmal überlegt. Denn die krisengebeutelte AUA hat im Juli gegenüber dem Vergleichsmonat 2008 um 8,9 Prozent weniger Passagiere befördert. Die Zahl der Fluggäste verringerte sich damit auf 985.300. Die Auslastung blieb mit 79,8 Prozent unverändert. Der Passagierrückgang sei vor allem auf das gekürzte Angebot zurückzuführen, teilt die AUA mit.

Im Juli wurden demnach um 11,7 Prozent weniger Sitzkilometer (ASK) angeboten. Auf der Kurz- und Mittelstrecke wurde die Auslastung um 2,2 Prozentpunkte gesteigert. Von Jänner bis Juli sind rund 5,4 Millionen Passagiere mit der AUA-Gruppe geflogen, das waren um 13,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Angebot war um 12,2 Prozent geringer. Besonders stark wurde mit 16,9 Prozent die Langstrecke gekürzt. Aber auch das Angebot auf der Kurz- und Mittelstrecke wurde um 5,3 Prozent verkleinert, insbesondere Flüge nach Westeuropa. Die Gesamtauslastung lag bei 72,3 Prozent, was einem Rückgang von 2,7 Prozentpunkten entspricht.

Im Juli wurde auf der Kurz- und Mittelstrecke mit rund 727.300 Passagieren ein Rückgang von 4,3 Prozent im Vergleich zu 2008 verzeichnet. Die Auslastung stieg um 2,2 Prozentpunkte, besonders auf Flügen nach Westeuropa (+5,8 Prozentpunkte). Beim Focus East Region wurde ein Minus von 1,2 Prozentpunkten verzeichnet. Auf der Langstrecke wurde im Juli das Angebot um 16,9 Prozent verkleinert, die Passagierzahl sank um 18,7 Prozent, die Auslastung blieb mit 86,5 Prozent stabil. Das Angebot an Charterflügen wurde um 21,7 Prozent verringert, die Anzahl der Passagiere sank um 20,5 Prozent, die Auslastung ging um 1,7 Prozentpunkte auf 86,6 Prozent zurück.
(apa/red)

17.8.2009 09:39
Vasant, 17. 08. '09 12:11
Gut, dass die Übernahme der AUA schon beschlossen ist???
Eigentlich eine riesige Sauerei wie man diese Airline zu
Zeiten von Michaelis und Ötsch so weit in den Boden hat
wirtschaften lassen!! So seh ich das!

Man hat diese, meiner Meinung nach, so weit unter deren
Wert gewirtschaftet, dass man sie nur mehr "verschenken"
konnte und obendrein noch 500 Millionen hat drauflegen
müßen! So schauts nämlich aus!

Und ich will gar nicht wissen, was für Bonuszahlungen die
ehemaligen Marketingleiter und Vorstände für diese
Sauerei auch noch als "Dank" zum Abschied kassiert
haben!

Mayrhuber war schon vor Jahren an Ötsch und der AUA
interessiert! Ich will keinem was unterstellen, aber wenn
man 1+1 zusammenzählt, dann kann man sich ausrechnen
was er jetzt hat, nämlich BEIDE zusammen und wer zahlt
wortwörtlich drauf ... die österreichischen Steuerzahler!