Samstag, 22. August 2009

Wien-Sieger Kirui Marathon-Weltmeister:
Kenianer gewinnt vor Landsmann Mutai

  • Wien Top-Pflaster für spätere Goldmedaillengewinner
  • Marathon-Lauf endete vor Berliner Brandenburger Tor

Mit dem Kenianer Abel Kirui hat sich der Gewinner des Vienna City Marathons (VCM) 2008 auch zum Weltmeister gekürt. Der 27-Jährige gewann im WM-Rekord von 2:06:54 Stunden den ersten Lauf über 42,195 Kilometer, der in der Geschichte von Welttitelkämpfen nicht in einem Stadion gestartet und beendet wurde - sondern mitten in der Stadt. Hunderttausende Zuschauer pushten Kirui entlang der Strecke und bereiteten ihm am Brandenburger Tor den gebührenden Empfang.

Der Stadtkurs umfasste vier Runden, Kirui lag von Beginn an im Spitzenfeld, ab Kilometer 35 arbeitete er sich einen Vorsprung heraus. Silber ging an seinen Landsmann Emmanuel Kipchirchir Mutai in 2:07:48, Bronze an den Äthiopier Tsegay Kebede in 2:08:35. Kirui hatte heuer in Rotterdam in der persönlichen Bestzeit und sechstbesten Zeit der Geschichte von 2:05:04 Stunden den dritten Platz belegt, Wien war bisher sein einziger Sieg gewesen, dort hält er den Streckenrekord.

Bereits vor zwei Jahren bei der WM in Osaka hatte es einen schönen Erfolg für den VCM gegeben, der Kenianer Luke Kibet hatte sich ebenfalls und als regierender Wien-Sieger durchgesetzt, mit Mubarak Hassan Shami aus Katar war ein Athlet Zweiter geworden, der 2005 in der österreichischen Bundeshauptstadt zugeschlagen hatte.

(apa/red)

22.8.2009 15:53