Dopingjäger bringen keine Beute heim:
Nur negative Tests nach dem 100-m-Finale
- Alle acht Sprinter gaben negative Dopingproben ab
- Über tausend Doping-Kontrollen bei der WM in Berlin

Die Doping-Proben aller acht Sprinter des 100-Meter-Finales der Männer bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin sind negativ gewesen. "Es gab keinen positiven Test, weder bei einer vorherigen Trainingskontrolle noch nach dem Endkampf", erklärte IAAF-Sprecher Nick Davies.
Nach dem Fabel-Weltrekord des Jamaikaners Usain Bolt (9,58 Sekunden) am vergangenen Sonntagabend hatte es Gerüchte gegeben, dass ein Final-Teilnehmer in einen Dopingfall verwickelt sein soll. Bei der WM in Berlin werden mehr als 1.000 Doping-Kontrollen vorgenommen, davon sind rund 600 Bluttests. Analysiert werden die genommenen Proben in den Analyselaboratorien in Köln und Kreischa. Die Ergebnisse liegen der IAAF in der Regel drei Tage nach der Probennahme vor.
(apa/red)
