Admira kommt weiter einfach nicht Fahrt:
Titelfavorit verliert vs. Austria Lustenau 0:1
- Salomon sorgt in der 92. Minute für Treffer per Kopf
- Ledzma-Tor für Admira wurde zu Unrecht aberkannt
·FC Lustenau mit der ersten Niederlage
ADEG-Liga: Ein 1:0 kostet die Tabellenführung
·Tabelle: So steht
es in der Erste Liga
Punkte und Ergebnisse der Saison 2010/2011
Der Erste-Liga-Meisterfavorit Admira kommt in der neuen Saison einfach nicht in Fahrt. Die Niederösterreicher verloren zum Abschluss der 6. Runde beim SC Austria Lustenau unglücklich mit 0:1 (0:0). Den entscheidenden Treffer für die Vorarlberger erzielte Patrick Salomon per Kopf erst in der Nachspielzeit. Die Elf von Coach Edi Stöhr (12 Punkte) blieb damit auf Tuchfühlung zur Spitze (Wacker Innsbruck und FC Lustenau 13) und verbesserte sich auf den vierten Rang, während die Admiraner (9) nur noch Sechster sind.
Nach einer von zahlreichen Fehlpässen geprägten schwachen ersten Hälfte, nahm die Partie nach dem Seitenwechsel, speziell ab der 60. Minute, richtig an Fahrt auf. Vor allem die Elf von Coach Walter Schachner war dem Siegestreffer nahe. Akagündüz schoss nach schöner Pusic-Vorarbeit aus aussichtsreicher Distanz am langen Eck vorbei (65.), Hanikel hatte mit einem Lattenpendler nach Vorarbeit des eingewechselten Ledezma (83.) Pech und scheiterte zudem am starken Lustenau-Goalie Krassnitzer (88.). Zudem wurde ein Treffer von Ledezma zu Unrecht wegen Abseits aberkannt (73.).
Als alle mit einem torlosen Remis rechneten schlugen die Hausherren, für die zuvor Stückler mit der Ferse (68.) die beste Möglichkeit ausgelassen hatte, vor 3.400 Zuschauern im Reichshofstadion aber doch noch zu. Micic setzte sich auf der Seite gegen den nur mitlaufenden Mattes durch und dessen Flanke verwertete Salomon per Kopf zum 1:0 (92.). Admira-Coach Walter Schachner steht nun eine harte Zeit bevor, hatte Präsident Richard Trenkwalder doch sieben Punkte aus den nächsten drei Partien gefordert. Nach der Niederlage können Thomas Mandl und Co. aber in den schweren Partien gegen Altach (heim) und Wacker Innsbruck (auswärts) nur noch höchstens sechs Zähler holen.
(apa/red)
