Andy Murray soll sich mal hinten anstellen:
Federer hat noch andere starke Konkurrenz
- "Extrem viele Spieler sind im Moment ähnlich stark"
- Rafael Nadal arbeitet an Rückkehr zur alten Stärke

·König Federer muss sich in Acht nehmen
Andy Murray sägt schon fleißig am Tennisthron
·Top-Ten bleiben gleich
Tennis-Weltranglisten: Vor Beginn der French Open. Stand vom 27.05.2012
Der Tennis-Weltranglistenerste Roger Federer hat seinen ersten Verfolger Andy Murray nur als einen von vielen Konkurrenten bei den in zwei Wochen startenden US Open bezeichnet. "Montreal hat es gezeigt. Extrem viele Spieler sind im Moment ähnlich stark", sagte der Schweizer vor seinem Erstrunden-Auftritt beim Turnier in Cincinnati. Federer strebt beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison in Flushing Meadows den sechsten Triumph in Serie an. Dies hat noch kein Spieler geschafft.
Die Konkurrenz für Federer ist sowohl in Cincinnati, als auch New York groß. "Murray hat in den letzten zwölf Monaten auf Hartplatz fast alles gewonnen, was man gewinnen kann. Aber Del Potro war im Finale von Montreal ganz nah dran, ihn zu schlagen. Rafa Nadal ist auch wieder da. Ich bin sicher, wenn er wirklich fit und gesund ist, dann wird er schnell wieder mindestens so stark sein wie vorher", meinte der 28-jährige Basler.
Auch Nadal bestreitet seinen ersten Auftritt in Cincinnati erst am Mittwoch. Der 23-jährige Spanier räumte ein, dass er noch einige Trainings und Matches benötige, bis er wieder an alte Form anschließen könne. "Es ist nicht möglich, von null gleich auf hundert hochzufahren. Ich trainierte heute eindreiviertel Stunden, dann musste ich aufhören. Normalerweise stehe ich an einem spielfreien Tag mindestens zweieinhalb Stunden lang auf dem Platz", meinte Nadal.
(apa/red)
