Nervenkrieg um Bombenleger in Hessen: Mann verschanzt sich bereits seit 20 Stunden
- Hat in Haus schon mehrere Sprengkörper gezündet
- Hintergrund der Anschläge war zunächst unklar

Ein mutmaßlicher Bombenleger hat sich in Deutschland nun schon mehr als 20 Stunden in seiner Wohnung vor der Polizei verschanzt. Der 44-Jährige soll in einem Einfamilienhaus mehrere Sprengkörper gezündet und damit großen Sachschaden verursacht haben. Die Polizei geht zudem davon aus, dass er kurz zuvor bei einem anderen Mehrfamilienhaus eine Art Granate hochgehen ließ.
Der Mann aus Viernheim im deutschen Bundesland Hessen soll in einem Einfamilienhaus seines Wohnortes mehrere Sprengkörper gezündet haben. Danach verschanzte er sich in seiner etwa 100 Meter entfernt liegenden Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Die Polizei geht zudem davon aus, dass er kurz zuvor bei einem Mehrfamilienhaus in Weinheim im deutschen Bundesland Baden-Württemberg eine Art Granate hochgehen ließ.
Polizei riegelte Gegend weiträumig ab
Die Polizei riegelte die Gegend weiträumig ab und erklärte, damit sei eine Gefährdung Dritter ausgeschlossen. Der Hintergrund der Anschläge war zunächst unklar. Während es in Weinheim bei Sachschaden blieb, gab es bei dem Anschlag in Hessen Verletzte: Ein 32-jähriger Mann und seine 31 Jahre alte Ehefrau schlugen eine Scheibe ein, um mit den sieben und neun Jahre alten Kindern fliehen zu können. Das Ehepaar zog sich Schnittverletzungen zu.
Der Täter soll nach Informationen deutscher Medien bei der Polizei bereits bekannt sein. Er soll Sprengstoff gesammelt und damit Experimente in seinem Garten durchgeführt haben.
(apa/red)
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