ÖVP wird Fischer nicht unterstützen: Bundespräsident habe "rote Brille" auf
- Eigener schwarzer Kandidat? Entscheidung noch offen
- Begründung Kalteneggers: Will kurzen Wahlkampf

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Die ÖVP wird Heinz Fischer nun definitiv nicht unterstützen. Das erklärte ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger. Fischer komme "aus dem Zentrum der SPÖ" und habe mehrmals bewiesen, dass er eine "rote Brille" aufhabe, so die Begründung.
Ob die ÖVP einen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt, lässt die ÖVP weiterhin offen. "Wir werden zu gegebenem Zeitpunkt entscheiden", hieß es einmal mehr. Dies werde jedenfalls erst nach dem Nationalfeiertag am 26. Oktober der Fall sein - an diesem Termin könnte Fischer laut Medien-Spekulationen seine Wiederkandidatur ankündigen. Offizielle Begründung Kalteneggers für das Zuwarten: Man wolle einen kurzen Wahlkampf.
Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll gibt sich zum Thema Bundespräsidentenwahlkampf sehr staatstragend. Die ÖVP kann nicht auf eine Kandidatur verzichten, sonst überlässt sie anderen das Feld, wer auch immer der ÖVP Kandidat ist. Jemand, der sich das Vertrauen der Bevölkerung erarbeitet hat, braucht sich vor einer Direktwahl nicht drücken.
Keine Stellungsnahme gab es von Pröll, ob er selbst als ÖVP-Kandidat antreten wolle. Aber seine politischen hat er noch nie von Entscheidungen anderer abhängig gemacht, so Pröll.
(apa/red)
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