Freitag, 14. August 2009

Jacko casht auch als Toter ordentlich ab:
Verdiente seit seinem Tod 100 Mio. Dollar!

  • Bis Jahresende werden weitere 100 Mio. erwartet
  • "Neuer Rekord, den so schnell keiner brechen wird"

Popstar Michael Jackson hat seit seinem Tod mit einem Filmvertrag und mehreren Werbeverträgen bereits 100 Millionen Dollar (70 Millionen Euro) verdient. Weitere 100 Millionen Dollar erwarten seine Nachlassverwalter bis Ende des Jahres. "Das ist ein neuer Rekord, den so schnell niemand brechen wird", sagte der langjährige Jackson-Anwalt und derzeitige Vermögensverwalter John Branca nach Angaben der "New York Times".

Die geplante Versteigerung von Jacksons "Moonwalk"-Handschuh könnte im November weitere 40.000 bis 60.000 Dollar einbringen. Diesen Schätzwert nannte das Auktionshaus Julien's Auction in einer Ankündigung. Jackson trug den Glitzer-Handschuh 1983 bei seinem berühmten "Moonwalk"-Auftritt zu dem Song "Billie Jean" während einer Motown-Fernseh-Gala.

Einnahmen höher als Schulden
Ein guter Teil des posthumen Geldsegens dürfte zunächst Löcher stopfen: Der "King of Pop" hat bei seinem Tod am 25. Juni mehrere hundert Millionen Dollar Schulden hinterlassen. Sein Vermögen - einschließlich eines 50-Prozent-Anteils an den lukrativen Beatles-Rechten - dürfte das Minus jedoch klar überwiegen. Einen genauen Überblick hat bisher allerdings noch niemand.

Branca und der als Mitverwalter eingesetzte Musikunternehmer John McClain rechnen dem Bericht der "New York Times" zufolge mit 50 bis 100 Millionen Dollar zusätzlichen Einnahmen im Jahr. Ihr Vorbild ist das Finanzimperium von Elvis Presley, dem 1977 gestorbenen "King of Rock'n'Roll". Sein Nachlass hat allein im vergangenen Jahr 55 Millionen Dollar eingebracht. "Wenn man das Presley-Erbe anschaut, sieht man die Chancen bei uns", sagte Branca.

Mutter und Kids erhalten jeweils 40 Prozent
Jeweils 40 Prozent von Jacksons Vermögen sollen seiner Mutter Katherine und den drei Kindern zugutekommen. Die restlichen 20 Prozent sind für soziale Zwecke vorgesehen. Ein Gericht versagte der Mutter kürzlich jedoch die Mitsprache in Geldentscheidungen. Die Kinder leben bei ihr, bekamen jedoch einen eigenen Anwalt für Finanzfragen.

(apa/red)

14.8.2009 11:07