Donnerstag, 13. August 2009

Auch Vierbeiner müssen Zähne putzen: Die besten Zahnpflege-Tipps für Ihren Hund

  • Tier von Welpenalter spielerisch daran gewöhnen
  • Auf gar keinen Fall Produkte für Menschen benutzen

Auch unsere Vierbeiner müssen Zähne putzen, damit diese ein Hundelebenlang gesund und stabil bleiben. Denn auch Hundezähne sind gegen Zahnsteinablagerungen, Karies und Zahnfleischentzündungen nicht gefeit. Deshalb sollte man sein Tier bereits von Welpenalter spielerisch daran gewöhnen sich das Maul öffnen und mit der Bürste die Zähne berühren zu lassen.

Auch wenn die Kleinen ihre ersten Zähne noch verlieren, und regelmäßiges putzen noch gar nicht notwendig erscheint, sollte man trotzdem nicht damit warten. Ein erwachsener Hund, der die „Prozedur“ des Maulöffnens und Zähneputzens nicht kennt wird diese nicht ohne heftige Proteste über sich ergehen lassen. Das macht die Zahnpflege für Hund und Halter zur Tortour und in manchen Fällen sogar unmöglich. Bei diesen Tieren ist eine Zahnreinigung dann nur beim Tierarzt unter leichter Narkose möglich.

Keine Produkte für Menschen benutzen
Auf keinen Fall sollte man beim Zähneputzen zu Produkten für den Menschen greifen, da diese viel zu scharf und absolut ungeeignet für unsere Tiere sind. Beim Tierarzt gibt es spezielle Bürsten und Pasten mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, die für die Vierbeiner lecker riechen und schmecken.

Prophylaktische Pflege
Ältere Hunde neigen vermehrt zu Zahnproblemen, die oft sehr schmerzhaft sein können. Aber auch Jungtiere können bei falscher Ernährung und schlechter Veranlagung Schwierigkeiten bekommen. Sind Zähne und Zahnfleisch bereits leicht angegriffen, hat es sich bewährt auf Dauer regelmäßig (2-3 Mal pro Woche) das Maul (Zahnfleisch) mit Tantum Verde einzureiben. So kann man Entzündungen prophylaktisch vorbeugen. Außerdem sollten betroffene Hunde auf spezielles (ohne Zucker) Trockenfutter, das beim Tierarzt erhältlich ist umgestellt werden. Unterstützend können auch Zahnpflegeprodukte (im Handel erhältlich) als Leckerchen Zwischendurch gefüttert werden. Wichtig ist, dass die Maulhöhle immer so gut wie möglich rein gehalten wird.

Da sich unsere Vierbeiner die Zähne nicht selber putzen können, ist es die Verantwortung des Halters diese Aufgabe gewissenhaft zu übernehmen. „Damit unsere Lieblinge auch morgen noch kraftvoll zubeißen können“!

Isabel Finsterwalder

13.8.2009 09:38