Montag, 17. August 2009

SkyEurope startet weiter nicht von Wien:
Bis zu 300.000 Euro Flughafen-Schulden?

  • Sprecher betonte "seröses Bemühen" nach Lösung
  • Flüge gehen bis aus Weiteres von Bratislava aus

Die finanziell angeschlagene Billigairline SkyEurope wickelt nach dem Abfertigungsstopp am Flughafen Wien ihre Flüge weiter über Bratislava ab. Alles gehe gut, die Passagiere könnten damit leben, sagte SkyEurope-Sprecher Ronald Schranz. Die Regelung bleibe so lange wie notwendig aufrecht. Man bemühe sich aber, so rasch wie möglich eine Lösung zu finden.

Flughafen Wien-Vorstand Herbert Kaufmann sagte, dass für eine Wiederaufnahme der Abfertigung von SkyEurope-Maschinen ein Angebot der Fluglinie notwendig sei, wie die fälligen und laufenden Rechnungen bezahlt werden sollen. Bis dato gebe es ein solches nicht.

Schranz betonte neuerlich, es gebe von Seiten der Fluglinie das seriöse Bemühen, alles zu tun, um die Forderungen des Flughafens zu erfüllen. Ein "ganz großer Teil" sei bereits erledigt, sagte er, ohne genaue Zahlen zu nennen.

200.000 bis 300.000 Euro offen?
Medienberichten zufolge sollen nach einem Akonto zum Ablauf der Frist am Freitag noch 200.000 bis 300.000 Euro offen sein. In Zeiten wie diesen sei "ein bisserl Flexibilität" notwendig, betonte der SkyEurope-Sprecher. Eine solche werde etwa vom Flughafen Bratislava an den Tag gelegt, mit dem die Airline in sehr gutem Einvernehmen sei.

Kaufmann bekräftigte, der Flughafen könne Dienstleistungen nur erbringen, wenn diese auch bezahlt werden. Man habe bereits viele Kompromisse mit der angeschlagenen Airline gemacht und sei sehr flexibel gewesen, irgendwann sei aber Schluss. Um wieder Verhandlungen aufnehmen zu können, müsse SkyEurope klar machen, wie die fälligen Verbindlichkeiten bezahlt und wie die laufenden Kosten bestritten werden. Das Angebot müsse aber plausibel sein und sicherstellen, dass auch tatsächlich bezahlt werde, sagte der Flughafen-Vorstandssprecher.

(apa/red)

17.8.2009 17:23
Vasant, 16. 08. '09 11:22
Flughafen Politik
Selbst unnötig mehr als € 900 Millionen in einen hirnlosen
Skylink pumpen und nun auch noch die letzten "Kunden",
die am Flughafen Duty Free, Lokale etc. nutzen könnten
nach Bratislava umständlich "abschieben".

Die Einzigen die "draufzahlen" sind die Passagiere, die
jetzt sogar noch Mühen in ihrem wohlverdienten Urlaub
aufnehmen müßen!

In Zukunft sollte man überhaupt andere Flughäfen in
anderen Ländern effektiv nutzen, denn der Flughafen
Wien/ Schwechat ist einfach zu dumm und unfähig!

Und die Skylink Verantwortlichen sollten eigentlich
in den Knast wandern, denn wer so eine Sauerei
anrichtet, der gehört eindeutig bestraft!

Meine Meinung!
maultier, 17. 08. '09 16:37
Re: Flughafen Politik
Ganz meine Meinung!In Zukunft sollen alle Flüge nur noch von Bratislava abgehen.Die vierzig Kilometer sind auch zu verschmerzen.Weiters Soll die Lufthansa das Ostdrehkreuz
nach MÜNCHEN verlegen.Dann könnte man aus den beiden
Landebahnen GO-Kartbahnen machen.Man bräuchte dan auch die Vorstände und die Aufsichtsräte nicht.Die ASA könnte sie entsorgen mit dem restlichen MÜLL.

Meine Meinung
Vasant, 17. 08. '09 17:43
Re: Flughafen Politik
Da kann ich auch nur zustimmen! Wegen 300.000 Euro
macht der Flughafen Wien nun einen Wind und blockiert
sich damit eigentlich selbst Einnahmen, die er durch die
Passagiere machen hätte können. Hauptsache selbst mit
Millionen in der Kreide stecken, wegen einem Skylink den
brutal gesagt ... keine Sau braucht!

Zuerst die AUA in den Boden wirtschaften und nun auch
noch den Flughafen Wien durch solche Maßnahmen in den
Ruin wirtschaften! Und kein Politiker macht da etwas!?
Wie auch ... die kämpfen ja jetzt schon alle um den Titel
des Bundespräsidenten;) Die haben für wirklich wichtige
Dinge keine Zeit, weil da müßte man ja echt mal was
arbeiten;)

In einigen Jahren werden die OST Flughäfen profitieren,
weil wir jetzt solche Fehler machen! Amüsant und selber
schuld!


Meine Meinung!