Blaue Wunder für zwei Bundesligisten:
Mattersburg und Kapfenberg scheiden aus
- ÖFB-Cup: Auch Erstdivisionäre streichen die Segel
- 1. Runde: Wiener Neustadt gewinnt in Grieskirchen
Überraschungen hat es zum Auftakt des ÖFB-Cups gegeben. In der 1. Runde schieden gleich zwei Bundesligisten aus. Die Admira-Amateure warfen Mattersburg mit 2:0 aus dem Bewerb, die Sturm-Amateure eliminierten Kapfenberg 3:1. Einzig Wiener Neustadt setzte sich 3:1 bei Grieskirchen durch.
Gemischt fiel auch die Bilanz der Klubs der Ersten Division aus. Altach verlor in Pasching 0:1, St. Pölten unterlag Blau-Weiß Linz auswärts 2:3. Dornbirn setzte sich in Zurndorf 3:2 durch, der FC Lustenau feierte bei Sierning einen 2:0-Sieg. Austria Lustenau setzte sich in Schwechat 1:0 durch, Hartberg in Zwettl 4:2. Mit Mühe gewann die Vienna 1:0 in Seekirchen. Die Austria Amateure setzten sich in Horn nach einem 2:2 nach 120 Minuten mit 7:6 im Elfmeterschießen durch.
Die Amateure von Sturm und Admira sorgten für die Highlights der Runde. Die Grazer, die wie die zweite Mannschaft von Admira in der Regionalliga engagiert sind, ließen dem KSV beim 3:1 nicht den Funken einer Chance. Ebenso setzten sich die Südstädter gegen Mattersburg relativ klar mit 2:0 durch.
Kühbauer trifft Ex-Klub
Auf der Ersatzbank der Admira-Amateure saß mit Dietmar Kühbauer ausgerechnet ein langjähriger Mattersburg-Spieler, der bei den Burgenländern auch lange als Kapitän fungiert hatte. Das steirische Lokalderby hätte noch höher zugunsten des Außenseiters ausfallen können. Die Truppe von Trainer Werner Gregoritsch musste neun Ausfälle kompensieren und zudem ab der 50. Minute mit einem Mann weniger auskommen, nachdem Rauscher ausgeschlossen worden war. Doch Gregoritsch ließ dies nicht als Ausrede gelten.
Altach, vergangene Saison noch in der obersten Spielklasse, blieb beim mit zahlreichen Ex-Bundesliga-Spielern gespickten Regionalliga-Mitte-Club Pasching auf der Strecke. Den entscheidenden Treffer für die Richtung Erste Liga strebenden Oberösterreicher erzielte Kablar (8.). Vater des Sieges war aber vor 800 Fans Torhüter-Routinier Schicklgruber, der zahlreiche Großchancen der Gäste entschärfte. Bei Pasching fungiert Georg Zellhofer als Berater, vergangene Saison war der Ex-Trainer von Pasching, Rapid und Austria noch Coach bei den Altachern gewesen.
(apa/red)

