Montag, 17. August 2009

Nordkorea verteilt Zuckerbrot & Peitsche: Grenzöffnung & Atomdrohung an einem Tag

  • Grund dafür sind Manöver der USA und Südkoreas
  • Touristen-Besuche waren seit Juli 2008 unterbrochen

Nordkorea hat einer Wiederaufnahme von Besuchen aus Südkorea zugestimmt. In einer Erklärung heißt es, es würden mehr Familientreffen und Touristenbesuche erlaubt. Gleichzeitig sollten die Grenzkontrollen entschärft werden. Gleizeitig droht das Land mit einem Atomanschlag.

Die Erklärung wurde nach dem Treffen der Chefin des südkoreanischen Hyundai-Konzerns, Hyun Chung-eun, mit Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong-il veröffentlicht. Die Touristen-Besuche waren seit Juli 2008 unterbrochen. Treffen von Familien, die seit dem Korea-Krieg von 1950 bis 1953 getrennt sind, sollten Anfang Oktober wieder erlaubt werden.

Drohung eines Atomanschlag
Gleichzeitig versetzte Nordkorea Bevölkerung und Truppen in Alarmbereitschaft. Anlass ist ein gemeinsames Manöver von südkoreanischen und US-Streitkräften im Nachbarland. Das Manöver sei eine "ernsthafte Bedrohung" des Friedens und Auftakt für eine Invasion, berichteten die staatlichen nordkoreanischen Medien unter Berufung auf das militärische Oberkommando Pjöngjangs. Bei der "geringsten militärischen Provokation" werde Nordkorea mit Atomwaffen zurückschlagen.

(apa/red)

17.8.2009 08:11
nonane, 17. 08. '09 11:56
Jetzt brennt dann der Hut!!!
Also schön langsam ist mir nicht mehr Wohl bei der Sache! Dieser alte Wahnsinnige scheints vor seinem Ende wirklich wissen zu wollen...! Dem ist die Erde doch vollkommen egal - wenn der abkratzt nimmt er alle mit!
Da bekommt man es wirklich mit der Angst zu tun!!!
maierhofer____, 17. 08. '09 10:23
an Vasant...
Ja die Frage ist berechtigt,wird er aber nicht... der Alte kratzt sowieso bald ab - und sein Sohn muss sich dem Westen öffnen um sein rückständiges Land zu modernisieren...
Ich denke mal der wichtigste Faktor ist jedoch,dass da die eigene Bevölkerung nicht mitspielt... Eine Diktatur lässt sich in der heutigen Zeit nicht lange aufrechterhalten...
Vasant, 16. 08. '09 11:43
Bombts die Nordkoreaner endlich nieder!
Ich bin kein Freund von Krieg oder Atomwaffen, aber bevor
der Psycho in Nordkorea loslegt, würde ich ihn und seine
ganze Brut endlich niederbomben! Seinem Volk gehts so
dreckig und die leben weit unter der Armutsgrenze und er
bereichert sich und finanziert zum eigenen Schutz die
Armee!

Dem würd ich diplomatisch das Messer ansetzen! Wenn
du noch einmal mit Atomkrieg drohst, dann schick ich dir
alles, was in meinen Bunkern lagert per Eilpost du Freak!


Meine Meinung!
karsti, 16. 08. '09 16:02
Niederbomben nur auf den ersten Blick eine Lösung (1/2)
Setzt man sich jedoch etwas näher mit der Problematik auf der Halbinsel auseinander kommt folgendes Dilemma zu Tage:

"[Die] USA [verfügt] scheinbar über keine adäquate Methodik [...], um
Nordkorea in die Pflicht zu nehmen, ohne nicht selbst unverhältnismäßig große
Risiken einzugehen" (S. 23)

"Ein präemptiver, von den USA geleiteter Angriff mit dem Ziel eines
Regimesturzes und der Einnahme Pjöngjangs würde die Alliierten zudem vor
beträchtliche taktische Herausforderungen stellen. Im Gegensatz zum Irakkrieg 2003
müssten die USA mit einem deutlich schwierigeren Terrain zurecht kommen;
außerdem scheint das nordkoreanische Militär weitaus fähiger und fanatischer als
die irakische Armee zu sein (abgesehen von der Elite der irakischen Revolutionären
Garde)." (S.69)
karsti, 16. 08. '09 16:04
Niederbomben nur auf den ersten Blick eine Lösung (2/2) - Die Causa Nordkorea
Zusammenfassend:

Auf der Halbinsel scheint bis dato
(2008) ein stabiles System der Abschreckung zu existieren. Diese Beurteilung ergibt
sich aus dem Umstand, dass eine Kosten-Nutzen-Rechnung für beide Seiten in
jedem Fall inakzeptable Verluste ergeben würde, sollte eine Konfliktpartei initiativ die
Offensive ergreifen (vgl. Bluth 2008: 142 f sowie ISS 2004: 88 f) - S.69:

Auszüge aus:
Die Causa Nordkorea: Wie berechenbar ist das totalitäre und isolationistische Regime wirklich? (Karl Stingeder, Juli 2009, Tectum Verlag: ISBN 3828899641)
Vasant, 16. 08. '09 17:14
Re: Bombts die Nordkoreaner endlich nieder!
Die Problematik sehe ich eher darin, dass man es riskiert
dem geisteskranken Dikatator mit der schlimmen
Föhnwelle die Gelegenheit gibt auf den "Knopf" zu
drücken!

Und mal ehrlich ... wenn ich da ne Bombe reinschicke,
dann gibt es da kein Terrain mehr, dass schwierig sein
kann ... dann gibts dort für mindestens Jahrzehnte nichts
mehr!

Es gibt nur mehr eine Sprache die Nordkorea versteht!
Die totale Vernichtung!


Meine Meinung!
karsti, 16. 08. '09 17:35
"Die Causa Nordkorea" - Weit erzweigtes unterirdisches Tunnel-System
Das mag in der Theorie vielleicht als eine "schlagkräftige" Option erscheinen. In der Praxis würde jedoch das Untergrundsystem der nordkoreanischer Anlagen diesem militärischen Vorhaben einen Strich durch die Rechnung machen: Insbesondere die Kommando- und Kontrollebene sowie andere militärische Schlüsselbereiche dürften tief unter der Erde untergebracht sein.

Quelle:
Die Causa Nordkorea: Wie berechenbar ist das totalitäre und isolationistische Regime wirklich? (Karl Stingeder, Juli 2009, Tectum Verlag: ISBN 3828899641)
maierhofer____, 16. 08. '09 23:14
Re: Bombts die Nordkoreaner endlich nieder!
Wäre durchaus berechtigt,aber überleg dochmal wie viele Toten zu beklagen wären - das meiste Zivilpersonen denens ohnehin schon dreckig geht...
Vasant, 17. 08. '09 08:12
an maierhofer
Dann überleg dir mal, wie viele Tote es geben würde,
wenn der Psycho den Erstschlag machen würde bzw.
auf wie viele Länder der wohl zielen würde!

Tote wird es leider so oder so geben, aber dann doch
bitte auf der Seite des "Auslösers".

Verhandlungen mit Nordkorea bringen nichts, denn
bereits vor ca. 2 Jahren hat man ihn mit Geld für
kurze Zeit ruhig gestellt und kaum hat er das dann
aufgebraucht gehabt, droht er erneut mit einem
Atomschlag. Ich bin sicher, wenn er dann kein Geld
kriegt, dann macht der Ernst und drückt ab!

Deswegen muss man den leider von der Erdkarte
ausradieren! Keine Verhandlungen mit Terroristen!


Meine Meinung!