Nordkorea verteilt Zuckerbrot & Peitsche: Grenzöffnung & Atomdrohung an einem Tag
- Grund dafür sind Manöver der USA und Südkoreas
- Touristen-Besuche waren seit Juli 2008 unterbrochen

Nordkorea hat einer Wiederaufnahme von Besuchen aus Südkorea zugestimmt. In einer Erklärung heißt es, es würden mehr Familientreffen und Touristenbesuche erlaubt. Gleichzeitig sollten die Grenzkontrollen entschärft werden. Gleizeitig droht das Land mit einem Atomanschlag.
Die Erklärung wurde nach dem Treffen der Chefin des südkoreanischen Hyundai-Konzerns, Hyun Chung-eun, mit Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong-il veröffentlicht. Die Touristen-Besuche waren seit Juli 2008 unterbrochen. Treffen von Familien, die seit dem Korea-Krieg von 1950 bis 1953 getrennt sind, sollten Anfang Oktober wieder erlaubt werden.
Drohung eines Atomanschlag
Gleichzeitig versetzte Nordkorea Bevölkerung und Truppen in Alarmbereitschaft. Anlass ist ein gemeinsames Manöver von südkoreanischen und US-Streitkräften im Nachbarland. Das Manöver sei eine "ernsthafte Bedrohung" des Friedens und Auftakt für eine Invasion, berichteten die staatlichen nordkoreanischen Medien unter Berufung auf das militärische Oberkommando Pjöngjangs. Bei der "geringsten militärischen Provokation" werde Nordkorea mit Atomwaffen zurückschlagen.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
