Ex-Frau rächte sich mit 43 Toten für Ehe: Frau gestand Brandstiftung auf Hochzeit
- Kuwait: Zelt mit Hilfe von Benzin in Brand gesetzt
- Suchte sich für Anschlag Frauen- und Kinderzelt aus

Nach dem Brand bei einer großen Hochzeitsfeier in Kuwait mit mindestens 43 Toten hat eine Ex-Frau des Bräutigams nach einem Zeitungsbericht gestanden, das Feuer gelegt zu haben. Die 23-Jährige habe der Polizei gestanden, dass sie ein mit Frauen und Kindern besetztes Zelt mit Hilfe von Benzin in Brand gesetzt habe, berichtete die Zeitung "El Kabas". Sie habe sich auf diese Weise für die schlechte Behandlung während der Ehe rächen wollen. Von offizieller Seite wurde der Bericht zunächst nicht bestätigt.
Bei dem veheerenden Brand bei der Hochzeitsfeier in Dschahra westlich von Kuwait-Stadt kamen nach neuen Angaben der Feuerwehr mindestens 43 Menschen ums Leben, etwa 90 weitere wurden verletzt. Das Zelt war von den Flammen innerhalb weniger Minuten zerstört worden.
Es sei der schlimmste Unfall in dem Ölscheichtum auf der arabischen Halbinsel seit 40 Jahren, sagte der Al-Jazeera-Korrespondent. Möglicherweise habe das Zelt nicht den Sicherheitsstandards entsprochen. Das Zelt habe keine Notausgänge gehabt und sei aus sehr entflammbarem Material, nämlich Baumwolle, gewesen. Die Flammen hätten weniger als zwei Minuten gebraucht, um das Zelt zu verschlingen, hieß es bei der Feuerwehr.
(apa/red)
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