Freitag, 14. August 2009

Fekter verteidigt heimische Asylpolitik: UNHCR-Kritik kann sie aber nicht entkräften

  • Immer weniger Flüchtlinge aus Tschetschenien
    40 % mehr Anträge - Nur einem Drittel stattgegeben
  • Trotz anhaltend angespannter Menschenrechtslage

Da sind sich Fischer und Fekter einig: Denn sowohl der Bundespräsident als auch die Innenministerin, wollen die Kritik des UN-Flüchtlingshoch- kommissariats nicht auf sich sitzen lassen. Demnach soll Österreich immer weniger Flüchtlingen aus Tschetschenien Asyl gewähren. Und das trotz der dort anhaltend angespannten Menschen- rechtslage.

Davon will Ministerin Fekter aber gar nichts wissen. Viele tschetschenische Familien würden freiwillig wieder in ihre Heimat zurückkehren. Dass es dort zu „kriminelle Taten“ kommt, ist natürlich nicht auszuschließen, aber sei ja schließlich kein Grund für Asygewährung, verteidigt sie sich weiter.

Die Zahlen sprechen dennoch für sich. Die meisten Asylanträge werden derzeit aus Tschetschenien gestellt. Tendenz steigend. Jetzt schon wurden um insgesamt 40 Prozent mehr Ansuchen gestellt als im ganzen Jahr 2008. Doch nur einem Drittel (!) der Antragsteller wurde letztendlich Asyl gewährt. Dass diese Rechnung trotz gleichbleibend schlechter Menschenrechtslage nicht aufgehen kann, ist somit selbst für Innenministerin Fekter nur schwer argumentierbar.

(red)

14.8.2009 10:14
Vasant, 14. 08. '09 10:59
UNHCR
Seit der Öffnung der Grenzen steigt die Kriminalität enorm,
Österreich nimmt auf was nur geht und jetzt kommt eine
UNHCR und wirft uns unsere Asylpolitik vor? Da greifst dir
nur auf den Kopf!

Sollen wir so viel aufnehmen bis wir in der Kriminalität
untergehen, damit eine UNHCR zufrieden ist bzw. was
sollen wir den Menschen, die wir aufnehmen denn bitte
für Arbeitsplätze anbieten, wenn überall gekündigt wird?

Da merkst, dass "Politiker" bei der UNHCR Dinge fordern,
ohne eigentlich nachzudenken, was danach passieren soll.

Kein Wunder, warum die Welt in einer Krise sitzt, wenn
solche Menschen an der Macht sind!


Meine Meinung!
squier, 14. 08. '09 11:15
Re: UNHCR
Eine an sich - in doppelter Hinsicht - sehr feige Einstellung, die Sie hier kundtun. Zum Einen, weil Sie das Leid lieber anderswo belassen wollen, als das wir unseren menschenwürdigen Beitrag leisten. Zum Anderen, gehören Sie wohl zu jenen, die bei ähnlichen Zuständen, die Flüchtlinge zu Hause erleben müssen, als erster die Flucht in ein friedliches Land suchen würden.

Weiters fallen Sie auf die Kriminalitätsstatistik rein. Mit dieser wird seit jeher Politik betrieben - es gibt keine qualifizierten Statistiken darüber. Das sind alles "gefühlte" Wahrnehmungen, die je nach Grad der Xenophobie entsprechend interpretiert werden.

Aber klar, als "Insel der Seligen" verstecken wir uns lieber hinter unserer Kleinkariertheit und unserem provinziellen Denken. Das ist bequemer ... und feiger ...
witthans, 14. 08. '09 14:15
Re: UNHCR
Lieber squier, sie sind ein Realitätsverweigerer. Auch die Menschen in Ländern in denen es Probleme gibt, müssen Erkennen, dass "Davonlaufen" keine Probleme löst, sondern nur vor Ort gelöst werden können. Aber alle, die in ihrem Heimatland mit dem Kopf durch die Wand wollen, werden daran scheitern und laufen dann davon, weil sie plötzlich politisch verfolgt werden. Beobachten sie doch auch einmal genau, wer den meist davonläuft, das sind dann "Arbeitsscheue, Kriminelle, etc. also keine Guten". Sie sind vermutlich in einem geschützten Bereich tätig, denn nur so ist ihre abgehobene, realitätsfremde Denkweise erklärbar.
Vasant, 14. 08. '09 14:26
an squier
Wieder einmal so ein Gutmensch, der auf belehrende Art
die Fakten und Tatsachen einfach so, wie unsere Politiker,
unter den Teppich kehren will;)

1) Es ist Tatsache und das weiß sogar jemand, der nichts
mit Statistiken zu tun hat, dass die Kriminalität seit der
Öffnung der Grenzen explodiert und das liegt nicht an
den bereits hier lebenden Menschen!

2) Es ist auch Fakt, dass immer mehr Österreicher und
Zuwanderer keinen Job haben, also frag ich mich allen
Ernstes, was "bieten" wir den weiteren Menschen, die wir
also aufnehmen sollen? Keinen Job? Keine Perspektiven?

Du kannst aber gerne so viele Menschen wie du willst
bei dir zuhause aufnehmen und diese dann erhalten,
denn das schafft der Staat nicht und wenn du das packst,
dann wirst du erst sehen, was ich meine!

Meine Meinung!
squier, 15. 08. '09 12:05
Re: UNHCR
Sag' ich ja, ihr seid beide kleinkariert und feige ... genau ihr seid gemeint - erbärmlich! Und, ich bin nicht in einem geschützten Bereich, im Gegenteil. Man muss sich engagieren ...
Vasant, 15. 08. '09 12:12
an squier
Und wenn man keine Argument hat, dann ist der andere
des Dialoges natürlich kleinkariert, feige & erbärmlich!;)
Da bin ich lieber so wie ich bin, bevor ich ein Mensch wie
du werde!

Leider gibts auch Politiker mit deiner Art und deswegen
steckt Österreich in der Krise!


Meine Meinung!