Mittwoch, 12. August 2009

Erschossen mit 14 Jahren: Florian P. -
Sein kurzes Leben und sein tragischer Tod

  • In NEWS sprechen jetzt die Freunde des Jugendlichen
    Zuerst ist alles "normal" und "so wie immer gewesen"
  • Kinder des Zorns: Biographie eines Problemkindes

Der 4. August 2009 – der letzte Tag in Florian P.s Leben – begann nicht anders als viele davor: Der 14-Jährige hat lange geschlafen, sich dann vor den Fernseher gesetzt und ein Wurstbrot gegessen; später spielte er am Computer, und zwischendurch telefonierte er mit ein paar Kindern aus der Nachbarschaft. „Was machen wir heute?“, „Wo seid ihr?“, „Was ist angesagt?“…

… Alles, alles wäre also „ganz normal“, „so wie immer“ gewesen, zunächst. Sagen seine Freunde. Zwei von ihnen habe der Bub gefragt, ob sie mit ihm ins Bühl-Center, ein nahe gelegenes Einkaufszentrum, gehen würden, zum „Strawanzen“; von einem weiteren wollte der 14-Jährige wissen, ob „eine Aktion“ geplant sei.

Doch keiner wollte an diesem Tag in die Shopping-Mall, und keiner hatte „eine Aktion“ geplant. „Und deshalb hat unser Bruder den Roland getroffen.“ Sagen Florians Kumpel auch, und sie sagen zudem, dass damit das Unglück seinen Lauf genommen habe: „So ein Scheiß wäre mit uns nämlich nicht passiert.“

Vielleicht wäre aller anders gekommen
„Vielleicht“, erläutert ein 13-Jähriger und zündet sich eine Chesterfield an, „hätte der Flo mit mir und den anderen ebenfalls Sachen gemacht, die nicht ganz legal sind.“ Aus einem Geschäft Gewand gestohlen; oder „irgendwen, weil er uns blöd anschaut“, verprügelt; oder den Lack eines Autos zerkratzt; oder einen „kleinen Bruch, in ein Lagerhaus oder so“ versucht. „Aber das wär ja nichts Tragisches gewesen. Weil – jeder macht ja manchmal solche Dinge.“

Doch an diesem Tag, am 4. August 2009, da ging es einen Schritt weiter. Denn Florian verabredete sich mit einem der „Älteren von Lerchenfeld“, mit dem 16-jährigen Roland T. eben. Mehrfach vorbestraft wegen „ernsthafterer Delikte“, bis vor wenigen Monaten war der gebürtige Rumäne – nicht zum ersten Mal übrigens – im Gefängnis gewesen.

Viele Vorstrafen
Eine 12-Jährige soll er geschwängert und eine alte Frau im Zuge eines Raubs krankenhausreif geschlagen ­haben. „Der Roli machte echten Scheiß, dauernd“, schimpfen die Kinder aus Florians ­Clique, „und der Flo war leider ziemlich drüber, wenn er mit ihm zusammen gewesen ist.“ Erst im Juli hätten die zwei Burschen ja ei­ne Wohnung in Brand gesetzt …
Aber zurück zum 4. August 2009: Fest steht, dass Florian und Roland einander um 16 Uhr trafen. Wahrscheinlich haben sie „angeglüht“, Bier und Schnaps getrunken, wahrscheinlich haben sie Ecstasy konsumiert.

Mit Sicherheit ver­abredeten sie sich für den Abend mit Eugen L., 28, einem Landsmann von Roland. Der 14-­Jährige, der 16-Jährige – stundenlang fuhren sie dann mit dem Erwachsenen in der Gegend herum. Im Wagen von Eugen L. ging es von Krems nach Langenlois und zurück, von Krems nach Melk und zurück, von Krems nach Mautern und zurück.

Und dabei immer wieder in das Heimatviertel der beiden Burschen. „Bei einigen von uns“, so Kinder aus Florians Clique, „haben die drei angeläutet.“ Spät, zwischen 23 Uhr nachts und ein Uhr morgens, „um dauernd dieselbe Frage zu stellen. Ob wir mitkommen wollen – ,was G’scheites machen‘.“ Ein „Bruch“, ein „größerer Raub“ sei damit ge­meint gewesen, das war allen klar. Trotzdem: Es gab niemanden, der Florian, den Freund, den „Bruder“, davon abhielt, weiterzufahren mit dem 28-Jährigen, in dessen Auto. „Aber wir dachten doch, dass der Flo weiß, was er tut …“

Die Tragödie
Am 5. August 2009, um 2.30 Uhr, brachen Florian und Roland, bewaffnet mit Spitzhacke und Schraubenschlüssel, in die Merkur-Filiale in Krems-Lerchenfeld ein. Eine halbe Stunde später war der 14-Jährige tot, sein Komplize schwer verletzt. Zwei Kugeln aus Polizeipistolen hatten die Burschen getroffen, den ­Älteren in die Oberschenkel, den Jüngeren – mitten ins Herz.

Kollektive Trauer
„Deine Stadt ist nicht mehr so, wie’s einmal war. Keiner von uns ist so mutig, wie es ein Mann war. Ein Mann mit Ehre, ohne wunden Punkt. Du bist nicht tot, du bist nur unsichtbar um uns herum.“ Eine Passage aus Florians Lieblingslied. Rund um die Uhr ist es nun vor dem Supermarkt zu hören. Endlosmusik aus dem Ghetto-Blaster.

Seit das Schicksal des 14-Jährigen bekannt geworden ist – seit dem Morgen des 6. August 2009 –, campieren die „Kinder von Lerchenfeld“ vor dem ­Einkaufsmarkt, sitzen dort in Gruppen zusammen, trinken Radler; bauen ihren Altar auf, mit Fotos von dem Verstorbenen, mit Grabkerzen und mit Plakaten, auf welchen „Fuck the Police“ geschrieben steht. Weinkrämpfe, Kreislaufzusammenbrüche, stille Gebete. Und wilde Beschimpfungen. Gegen jeden und alles. Gegen „die Kiberer“. Gegen „das System“, gegen „die Gesellschaft“ …

Florian P.: „Er war mein bester Freund, mein ,Bruder‘“, sagen viele der Buben. „Er war meine große Liebe“, sagt ein Mädchen, das mit ihm zuletzt „gegangen“ ist; und eines, mit dem er ­Anfang Juni Schluss gemacht hatte. Florian P.: Für seine ­Clique gilt er jetzt, im Tod, als Held. Warum? „Die Bullen ­haben ihn abgeknallt, einfach abgeknallt“, schluchzen die Kinder bloß.

Wer war Florian P.?
Wir wissen: Er hatte einen älteren Bruder – Kevin, 20. Und ein jüngeres Halbgeschwisterchen – Elias, 4. Die Mutter: Kellnerin. Der Vater: Lkw-Fahrer. Die Eltern – geschieden, seit 2002. Probleme – hatte der Bub Probleme? „Nein, niemals“, ­sagen seine Freunde. Florian P.: In seiner Clique galt er als „cool“, als „stark“, als „extrem klug“, „als einer, der sich nichts gefallen lässt“. Der „schnell hin­haute, wenn ihm etwas nicht passte.“ Der stets gut gekleidet war, der es schaffte, dass sich die hübschesten Mädchen aus dem Hof in ihn verliebten. Nein, Florian wurde daheim nicht geschlagen. Im Gegenteil, das Verhältnis zu seinen Eltern ist sogar sehr gut ­gewesen.

Stille Wut
Die Wut gegen Obrigkeiten, gegen „herrschende Klassen“, die Wut – sogar gegen den Mittelstand – hat Geschichte in Lerchenfeld, in dem Stadtteil von Krems, in dem Florian aufgewachsen ist. Früher eine Arbeitersied- lung der Voest, jetzt ein Scherbenviertel. Und auch wenn die Fassaden der Gemeindebau­ten in den vergangenen Jahren sukzessive mit hübschen Pastellfarben angemalt und die Gärten davor von der Stadtverwaltung neu bepflanzt wurden – die Gegend blieb ein soziales Pulverfass. Wer es sich leisten konnte, zog weg.
Armut, mangelnde Bildung und zum Greifen nah die schmucke Altstadt mit den schicken Lokalen und Boutiquen. Der Zündstoff für Hass. Auf die Welt außerhalb. Die logische Folge: Lerchenfeld wurde nach und nach zu einem eigenen Mikrokosmos. Und Florian war ein Teil davon …

Martina Prewein,
Daniela Schmied


Mehr über Florians Zuhause, seine Clique und die "Kinder von Lerchenfeld" lesen Sie im NEWS 33/09!

12.8.2009 14:53
Vasant, 13. 08. '09 11:09
Mal ehrlich ...
Man muss auch die Politiker verstehen ... die haben
wirklich wichtigere und andere Sorgen, nämlich um
welches Amt sie noch "kämpfen" müßen bzw. wie
sinnlos man noch mehr Steuergelder für unnötige
Sachen rausschmeißen kann bzw. jetzt schon den
nächsten Wahlkampf planen!

Die können die Probleme der Jugend ja gar nicht in
ihrem Glashaus sitzend annähernd erkennen. Die
Polizei wird nun zum Sündenbock gemacht weil das
halt die einfachste Lösung ist, dass diese aber total
unterbesetzt und wirklich überfordert mit der steigenden
Kriminalität ist, das interessiert doch keinen Politiker!

Oder interessiert es die Ära Schüssel, dass wir als
wichtiges Transitland für die EU eigentlich als totale
Loser nun Millionen Beträge nach Brüssel schaufeln,
anstatt das man uns Geld zahlt?

Meine Meinung!
Wilfried1931, 13. 08. '09 10:41
Kurse für Politiker
Unsere Politiker und Kasperl für dennen immer alles noch besser ist wie irgendwo anders, die nicht fähig sind Signale zu erkennen und echte Vorsorgungen zu treffen, wäre mal eine Exkursion in Auswanderer Häusern wie in Bremerhaven und Hamburg eine wertvolle Erkenntnis. Hier würden sie an Bildern und Schriften lewrnen wie die USA schon 1850 gewußt hatten dass eine Zuwanderung kontrolliert seine muß und Zuwanderer entsprechende Kenntnisse mitbringen müssen und sogar gesundheitlich überprüft wurden, und entsprechende Berufliche Qualifikation mit bringen mußten um sich selbstz zu versorgen, dadurch hat die USA profitiert. In Österreich ist eine Asylzuwanderung auf Basis Sozialhilfe, dioe Folgen werden nun deutlich sichtbar, es wird nun alle Menschen betreffen, Dank an die Politiker
hary1965, 13. 08. '09 10:35
Schuld ist die Politik
die Folgen tragen Bevölkerung und Polizisten. Die Politik verharmlost und gibt völlig falsche Signale. Es gibt in Österreich keine Versorgung für alle und nicht die Mittel dazu, dass ist nun die Folgen der österreichischen Einwanderungspolitik, wäre es nicht so wäre die Situation berreits in den 70 jahren so gewesen. Die USA kennen diese Kriminaltität und haben entsprechenden Maßnahlmen gesetzt vor allem eine entsprechende Einwandernpolik. Hier wird wie immer verharmlost und weiter gewurstelt
unclesam, 13. 08. '09 07:20
Arme/r PolizistIn
Mir tut vorallem jetzt die Polizei leid! Sie setzen Tag für Tag ihr Leben ein um uns (und auch diese sogenannten Täter-Opfer) zu beschützen! Wenn ich mich ordentlich in der Gesellschaft verhalte, werde ich nie in Kontakt mit der Polizei kommen, somit habe ich auch keinen Anlass " Scheiß Polizei!" zu schimpfen! Scheiß Gesellschaft, Scheiß Heuchler wäre besser angebracht, denn wenn ihnen etwas unrechtes wiederfährt, dann wäre die "scheiß Polizei" auch für sie gut genug da zu sein! Denkt ihr einem Polizist/ist auch ein Mensch bitte nicht vergessen, geht es gut wenn er jemanden getötet hat? Das ist keine Routine! Niemand war dabei, umsonst haben die nicht geschossen! Und Polizei ohne Waffeneinsatz ist keine Polizei! Dann können wir einpacken! Selber Schuld kein Mitleid!
Vasant, 13. 08. '09 09:40
Re: Arme/r PolizistIn
Deinen Worten kann man nur zustimmen, noch dazu wenn
man in Betracht zieht, dass die Kriminalität erheblich steigt!
"Wer sich in Gefahr begibt, der kann darin umkommen" ...
der Polizei kann man in diesem Fall keine Schuld geben,
denn diese machen nur ihre Arbeit und wie du richtig sagst,
es wird einen Grund gegeben haben, warum die Waffen
gezogen und eingesetzt wurden! Ich weine keine einzige
Träne einem Verbrecher nach, egal wie alt dieser ist!!!!!!

Eines ist aber sicher ... der wird nie wieder einbrechen
gehen, Leute verprügeln, Sachbeschädigungen machen
usw. Klingt für Gutmenschen vielleicht hart, aber das ist
Fakt!


Meine Meinung!
Harmonica, 13. 08. '09 00:15
im falschen film
ich glaub ich bin im falschen Film - ein 14 jaehriger wird in dern ruecken geschossen !!!! Denkt bitte alle ein wenig nach wenn ihr solche kommentare abgebt. Der Bua war 14 Jahra alt !!!!!!!!
Antal, 13. 08. '09 01:46
Re: im falschen film
Harmonica. Leider nicht im falschen Film, leider Realität dass ein 14jähriger schon einbrechengeht. Reine Erziehungssache. Nicht die Polizei hat versegt, die Eltern haben versagt. Jetzt der Polizei Vorwürfe zu machen das wäre der falsche Film. Ich kenne 14jährihe mit Körpergröße 180cm. Soll man in der Dunkelheit auch noch das Alter unterscheiden? Wer eine Straftat begeht muss mit dem Schlimmsten rechnen.
Bloodlutin, 13. 08. '09 11:01
Re: im falschen film
also ich weiß nicht warum du dich im falschen film wiederfindest??
also zitat:"Aus einem Geschäft Gewand gestohlen; oder „irgendwen, weil er uns blöd anschaut“, verprügelt; oder den Lack eines Autos zerkratzt; oder einen „kleinen Bruch, in ein Lagerhaus oder so“ versucht. „Aber das wär ja nichts Tragisches gewesen. Weil – jeder macht ja manchmal solche Dinge.“

gehts noch? ich bin selbst ned wirklich ein freund der polizei da ich auch starker Fussballfan bin, trotzdem hat ers verdient ist so und wenn ich news reporter bin dann hätt ich dem 13jährigen ein anderes programm geboten als ein kuli und nen zettel!
Die aussage alleine ist strafbar!
denke nicht das die österreichische gesellschaft sich das bieten lassen muss von kindern die die falschen vorbilder haben!!!!!

meine Meinung
Vasant, 13. 08. '09 11:14
Butterfly Effect
Geh nicht Einbrechen, dann läufst nicht Gefahr
erschossen zu werden - Punkt! Den Fehler hat
nicht die Polizei gemacht!

Und wenn ich lese, dass dieser "coole" Typ, wie
ihn der Rest der Gsindlbande nennt, gleich mal
"schnell hinhaute", wenn ihm was nicht passte,
dann frag ich mich ... hat der jemals an seine
Opfer gedacht? Also warum soll man dann jetzt
so einen Wind um einen TÄTER machen!?

Jeder kriegt was er verdient ... so seh ich das!


Meine Meinung!
Bloodlutin, 13. 08. '09 11:53
Re: im falschen film
ja sag ich auch ich bin der meinung das es einfach viel zu viele jetzt rumheulen und wenn es ihnen so geht sind sie froh wenn die polizei dann da ist!

alleine wenn ich schon höre das sie mit radler vorm merkur sitzen na dann "danke"!! will nicht mehr wissen!

am besten mit nem buss kommen das ganze gsindl einpacken und mal die straftaten der letzten 2 jahre auspacken und schaun ob da was zusammen passt weil das echt ein scherz sowas!

und dann noch die polizei beschuldigen ist die größte frechheit!!!
vronille, 13. 08. '09 14:06
Re: im falschen film
Hat er ein Schild umgehabt: ... bin Jugendlich und unbewaffnet ?

Das ist das Berufsrisiko eines Einbrechers.

Es darf nicht normal sein, dass man einbrechen geht, Leute zusammenschlägt, oder die Sachen anderer beschädigt.

.... was du nicht willst, dass dir man tu - das füg auch keinem andern zu ........
iounothing, 12. 08. '09 23:55
Sollen die Unzufriedenen doch abhauen!
Um Florian trauert nur eine kleine Minderheit - diejenigen, die ihn kannten und mochten, und Menschen, die entsetzt sind, dass so ein junger Bursche sterben musste. Wäre Florian nicht 14, sondern 24 Jahre alt gewesen, würde sich die Erregung über seinen Tod in Grenzen halten. Wie bei allen anderen Kriminellen, die bei einem Polizeieinsatz ums Leben kommen. Nun trauern aber einige Mitbürger um einen Verbrecher - bloß weil er ein junger Österreicher war. Alle, die die Polizei verteufeln: wisst ihr, wie es ohne sie aussehen würde? Die Verbrecher würden einfach tun was sie wollen: rauben, stehlen, morden, vergewaltigen. Wenn von tausenden Einsätzen der Polizei im Jahr ein paar so ausgehen wie in diesem Fall, dann sind die Polizisten die Buhmänner? Wie bescheuert muss man sein?
Dantine, 12. 08. '09 23:23
Wir haben sogar ein sehr grosses Problem!
Alle jammern um den - ach, so armen - Buben! In Wirklichkeit ist er ein junger Verbrecher, der absolut keinen Respekt und Achtung hat! Das Wort "Fremdes Eigentum" kennt der gar nicht!
Wer schimpft über die Eltern dieses Verbrchers? Die haben Schuld am Charakter diese jungen Menschen! Nicht die Polizisten, die sicher einen Grund für die Schüsse hatten!
Ich bin sicher kein Freund der Polizei, aber wenn der Schußwaffeneinsatz nötig ist, dann ist er es! Und absichtlich hat sicher keiner dem Einbrecher in den Rücken geschossen!
Dantine, 12. 08. '09 23:30
Re: Wir haben sogar ein sehr grosses Problem!
Ich denke da an einen Fall in Innsbruck, als ein 17jähriger in einer Disco um 4 Uhr früh (!!!!!!) einem 14jährigen(!!!!!) einen Bierkrug über den Kopf haute ... da waren die Zeitungen voll von Berichten über die Brutalität der Jugendlichen!
Aber keiner fragte, was der Bub um diese Zeit in der Disco verloren hatte!
Es fängt bei der Erziehung an! Und wenn man nachschaut, aus welchen "bürgerlichen" Familien diese Jungen Buben und Mädchen stammen - nicht nur aus armen, oder immigranten Familien................. na servas!
(In Deutschland hat vor einiger Zeit eine 16jährige Schülerin maskiert mit 10 Molotowcocktails in der Schule ihre Lehrerin und Mitschüler töten wollen!)
Wie soll das nur weitergehen?????
Dantine, 12. 08. '09 23:39
Re: Wir haben sogar ein sehr grosses Problem!
Das Wichtigst habe ich jetzt noch vergessen!
Es gibt zwar das Freie Wort der Presse - aber solche Berichte auf diese Art und Weise zu bringen ist typisch für die Berichterstattung der heutigen Zeit!
Qualität ist nicht gefragt! Sensationsgier muß befriedigt werden! Obs wahr ist, oder nicht - interessiert keinen!
Sensationsgeil!
Weit ist es nicht mehr bis zur BILD-Qualität!
Pfui den Medien, die so weit sinken! (Und da nehme ich KEINE aus der Pflicht!)
Pollitix, 12. 08. '09 21:31
Wir haben ein Problem...
... mit Kindern mit Problemen. Ein trauriger Einblick in unsere Gesellschaft bietet dieser Artikel. Wenn diese Jugend unsere Zukunft sein soll, dann wird mir bange. Mir fallen dann nämlich nur mehr zwei Worte ein: No future!
XMasterA, 12. 08. '09 21:12
Nicht Schade
Also um den Florian P. ist es sicher nicht schade, denn wer solche Sachen macht kennt das Risiko. Er ist ganz allein selbst Schuld an seinem Tod, denn mit 14 Jahren kann man schon soweit denken um Recht und Unrecht zu unterscheiden. Wenigstens wird er dem Steuerzahler in Zukunft als Gefängnissinsasse nichts kosten.

Und zu den Polizisten: Die beiden haben in der Dunkelheit einen maskierten Verbrecher erschossen. Vor der Polizei läuft man eben nicht davon, denn eine Patrone ist immer schneller als ein Mensch.
Antal, 12. 08. '09 16:48
Vorwürfe
Vorwürfe kann man nur den Eltern machen denn die haben in der Erziehung versagt und ihre Aufsichtspflicht vergessen. Hätte er nicht eingebrochen und wäre auf dem anständigen Weg geblieben so wäre er heute noch am Leben. Den Polizisten Vorwürfe zu machen ist das leichteste aber auch das schlechteste was man nur machen kann. Der oder die Polizist(in) ist durch diesen Vorfall gestraft. Die haben blohren Dienst versehen und wurden durch Nachwuchsverbrecher zu Buhmann bzw. Faru.
Vasant, 12. 08. '09 15:35
Kein Mitleid!
Leute verprügeln, Autolacke zerkratzen, Diebstahl etc. und
das in dem Alter! Da ist sehr viel in der "Erziehung" falsch
gelaufen und eine beginnende Verbrecherlaufbahn wurde
nun halt beendet!

Egal, ob 14, 30 oder 50 ... ein Verbrecher ist ein
Verbrecher und es kann jetzt nicht sein, dass ein
Täter nun als "Opfer" dargestellt wird, nur weil er
eben 14 Jahre alt ist/ war.

Die Polizei muss bei jedem Einsatz mit dem Schlimmsten
rechnen und das sind auch nur Menschen. Wenn jemand
um 02:30 zu einem Einbruch gerufen wird, dann rechnet
er wahrscheinlich nicht damit, dass er dort "Jugendliche"
antrifft. Die Polizei trifft keine Schuld und ich hab da NULL
Mitleid mit den Tätern und die Mutter gehört ebenfalls
wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht verurteilt!


Meine Meinung!
DerLeutnant, 12. 08. '09 18:03
Re: Kein Mitleid!
Wie wohl Vasant! Ich würde da noch hinzufügen das die beiden Polizisten umbedingt eine Ehrung des österreichischen Staates erhalten sollten. Immerhin haben wir jetzt einen Parasit weniger.
Irgendwie zweifle ich in den letzten Jahren immer mehr an den Verstand diverser Medien, (günen) Politikern und Mitbürgern die Täter zu Helden und Opfer zu Mittätern erklären (Lichtermeer und Altar für Verbrecher). Aber vielleicht sollte sich der Merkur dafür auch noch entschuldigen das er eine Alarmanlage hat (damit hat er ja eigentlich auch eine Teilschuld). Scheinbar sind die vielen "Normalen Kunden" ganz einfach zu blöd weil sie für die dort angebotenen Waren (so wie ich auch) was bezahlen! Es gib für die Einbrecher Florian und Konsorten keine Ausrede, Verbrechen werden bestraft so oder so!
Vasant, 12. 08. '09 20:49
Re: Kein Mitleid!
DerLeutnant - also besser hätte man meinen Kommentar
nicht ergänzen können!

Wenn ich lese, dass nun Jugendliche vorm Supermarkt
Radler saufen und Leute anpöbeln, dann denk ich mir in
unserem Land rennt Einiges falsch. Dort sitzt eigentlich
die nächste Verbrecherbrut in meinen Augen, die keinen
Respekt vor Gesetzen und Rechten hat, aber nun groß
die Schnauze reißt!

Wenn ich dann aufs Foto mit seinem Bild schaue und
daneben auf einem Zettel lese "Hurren Söhne", dann
denk ich mir auch meinen Teil! Sogar zu dumm um
Schimpfwörter richtig zu schreiben dieses Gsindl!

Am Besten gleich alle einkassieren, einsperren und
somit präventiv gegen weitere zukünftige Verbrecher
und Verbrechen vorbeugen!


Meine Meinung!
Maika, 12. 08. '09 14:54
Kinder des Zorns..
..arme Kinder, alleingelassene Kinder, Eltern geschieden,
großer Bruder der auch gerne hinschlägt,
kleiner Halbbruder, als der geboren wurde war Florian acht
Jahre alt!
Er hatte keine Probleme sagt die Clique!
Er war "cool, stark, klug", hat schell zugeschlagen wenn ihm etwas nicht gepasst hat. Er war wütend, zornig,er lebte
in einer Siedlung, einem Scherbenviertel........
ER HATTE KEINE PROBLEME!!!!??????????
LuZaR, 12. 08. '09 14:37
Jeder macht ja manchmal solche Dinge?
Zitat: Aus einem Geschäft Gewand gestohlen; oder „irgendwen, weil er uns blöd anschaut“, verprügelt; oder den Lack eines Autos zerkratzt; oder einen „kleinen Bruch, in ein Lagerhaus oder so“ versucht. „Aber das wär ja nichts Tragisches gewesen. Weil – jeder macht ja manchmal solche Dinge.“

Ich bin selber erst 26 und kann mich an meine Jugend noch gut erinnern, aber fremdes Eigentum zerstören oder zu stehlen hätte ich nie gemacht. (Und würde ich auch heute nicht machen)

Und wegen dem Polizisten (dem es jetzt sicher auch nicht gut geht). Jeder der eine Straftat begeht muss damit rechnen dass er, so blöd es auch klingen mag, angeschossen (erschossen) wird. Das klingt vielleicht Herzlos, aber das ist für einen Einbrecher Berufsrisiko.

Trotzdem mein Herzlichstes Beileid an die Familie!
Anony, 13. 08. '09 19:18
Re: Jeder macht ja manchmal solche Dinge?
Find es genial das die Freunde des verstorbenen ihn als "cool" und "intelligent" bezeichnen und danach das kommt:
„irgendwen, weil er uns blöd anschaut“, verprügelt; oder den Lack eines Autos zerkratzt; oder einen „kleinen Bruch, in ein Lagerhaus oder so“ versucht.

Das ist also Intelligenz? Die ganze Gruppe gehört dringend betreut...