Dienstag, 4. August 2009

Sie kosten viel Geld & belasten die Umwelt: Klimageräte fressen bis zu 300 Euro pro Jahr

  • Experten raten vom Kauf mobiler Kompakt-Geräte ab
  • PLUS: So halten Sie Ihre vier Wände angenehm kühl

Seit einigen Jahren greift der Trend, seine vier Wände mit einer eigenen Klimaanlage kühl zu halten, auch auf Österreich über. So sehr uns das Gerät aber auch dazu verhilft, auch an heißen Tagen nicht ins Schwitzen zu kommen und stets einen kühlen Kopf zu bewahren, so sehr belastet der coole Luxus unser Geldbörsel.

Pro Jahr fressen Raumklimageräte rund 300 Euro. Besonders teuer kommen dabei mobile Kompakt-Klimageräte, die laut dem deutschen Bund für Umwelt und Naturschutz zwar viel Energie verbrauchen, aber wenig Leistung erzielen. Selbst Geräte der Energieeffizienzklasse A, also solche mit maximaler Energieeffizienz, verursachen jährliche Stromkosten von rund 100 Euro.

Besser fürs Börsel & für die Umwelt
Etwas günstiger kommen die so genannten Split- bzw. Multisplit-Geräte. Diese bestehen aus zwei oder mehreren Apparaten, die innerhalb und außerhalb des Gebäudes angebracht werden. Wie man es allerdings dreht und wendet - ein Problem lässt sich in keinem Fall umgehen: die Umweltbelastung. Mit dem hohen Stromverbrauch einher geht der vermehrte Ausstoß an CO2. Jedem, dem unsere Umwelt am Herzen liegt, sei daher geraten, auf konventionelle Methoden der Raumkühlung zurückzugreifen. Ein kleiner Tipp schon mal vorweg: nachts und am frühen Morgen ordentlich lüften, tagsüber Fenster schließen und Jalousien herunterziehen. Das hält die Räume kühl, spart Geld und schont die Umwelt. (pte/red)

4.8.2009 13:26