Österreich feiert den "Tag der Paradeiser": Verspeisten 2008 34.000 Tonnen der Frucht
- Viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
- Beugt Herz-Kreislauferkrankungen & Rheuma vor

Paradeiser sind laut AMA das Lieblingsgemüse der Österreicher. Jährlich werden pro Kopf rund 26 Kilo verspeist - die Menge steigt von Jahr zu Jahr. Im Jahr 2008 haben wir uns sage und schreibe 34.000 Tonnen der roten Frucht einverleibt. Grund genug zum Feiern - nämlich den "Tag der Paradeiser", der am 8. August seine Premiere hat.
Hierzulande werden die Paradeiser auf einer Fläche von 185 Hektar angebaut. Das größte Anbaugebiet befindet sich im Burgenland, gefolgt von der Steiermark. Seine geschichtlichen Wurzeln hat der Paradeiser in Südamerika, genau gesagt in Mexiko. Die Azteken und die Mayas nannten das Gemüse "tomatl" - daher auch der deutsche Name Tomate.
Leicht und gesund
Paradeiser sind nicht nur kalorienarm - sie bestehen zu 95 Prozent aus Wasser -, sondern auch gesund. Sie enthalten einen hohen Anteil an Vitamin C, Mineralstoffe (z.B. Kalium) und wichtige Spurenelemente. Außerdem beinhalten sie die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieses Carotinoid trägt dazu bei, die so genannten "freien Radikalen" - die die Entstehung von Tumoren, Herz-Kreislauferkrankungen, rheumatischen und Augenerkrankungen begünstigen können - zu bekämpfen. Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte die Frucht steht mit etwas Öl, beispielsweise ein paar Tropfen Olivenöl, gegessen werden, damit sie ihre volle Wirkung entfalten kann.
Richtig gelagert
Auf den Genuss unreifer grüner Paradeiser in ihrem Rohzustand sollten sie besser verzichten. Das in ihnen enthaltene Gift Tomatidin kann Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenschleimhautentzündungen und Krämpfe hervorrufen. Damit Sie das reife Gemüse auch länger aufheben können, sollten Sie es richtig lagern. Hier gilt: nicht in den Kühlschrank, sondern bei Zimmertemperatur am besten an einem dunklen Platz aufheben. (APA/Klara Vakaj)
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