General Motors will wieder an die Börse: Bis Juli 2010 kommen Aktien auf den Markt
- Ernsthaftes Bemühen um Börsengang in einem Jahr
- US-Regierung hält derzeit 61 Prozent am Autobauer
Der US-Autobauer General Motors will bis Juli 2010 wieder an die Börse gehen. In einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht SEC teilte GM mit, der Konzern bemühe sich ernsthaft um einen Börsengang innerhalb eines Jahres. Voraussetzung sei, dass die Marktbedingungen das erlaubten.
Die US-Regierung hält fast 61 Prozent der GM-Aktien und will sie so schnell wie möglich verkaufen. Sie hatte rund 60 Milliarden Dollar (41,8 Mrd. Euro) bereitgestellt, um die Restrukturierung des Konzerns zu unterstützen. Die Hälfte davon diente der Finanzierung der Insolvenz. Rund 50 Milliarden Dollar der staatlichen Hilfen wurden in Aktien des neuen GM-Konzerns umgewandelt. GM hatte am 1. Juni Gläubigerschutz angemeldet.
(apa/red)

