LASK stellt klar, wer in Linz das Sagen hat:
Hamann-Truppe führt Kapfenberg bei 4:0 vor
- Harmlose Steirer chancenlos gegen "Liga-Torfabrik"
- 5. Ligator für Mayrleb, Prager sorgt für Doppelpack

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Der LASK hat in der vierten Runde der Fußball-Bundesliga wieder auf die Siegerstraße zurückgefunden. Nach zwei Niederlagen gegen Salzburg und die Wiener Austria feierten die Linzer vor eigenem Publikum einen 4:0-(2:0)-Erfolg und dürfen sich nun als "Torfabrik" der Liga bezeichnen. In allen drei Heimspielen gelangen Schwarz-Weiß vier Treffer, im Schnitt erzielte man 3,5 Tore.
Die Tore für die Oberösterreicher, die vor dem Spiel den brasilianischen Dauerverletzten Wendel (Vertrag am Freitag einvernehmlich aufgelöst) verabschiedeten, erzielten Mayrleb (17.), Prager (38., 75.) und Wallner (73.). Mayrleb übernahm mit fünf Treffen auch die alleinige Führung in der Torschützenliste.
Linzer dominieren von Beginn an
Der LASK, der seiner schnellen, direkten Spielweise rund um die Schlüsselfiguren Prager, Majabvi, Wallner und Mayrleb auch gegen Kapfenberg treu blieb, dominierte von Beginn an. In der 16. Minute wurde Wallner noch knapp vor dem Tor von Sonko gestoppt, im nächsten Angriff war es dann soweit: Der völlig verwaiste Metz flankte von der Mittellinie bis zum gegnerischen Sechzehner, Mayrleb vollendete aus dem Lauf heraus in sicherer Manier vorbei an Goalie Wolf zum 1:0 (17.).
Nach gut einer halben Stunde verhinderte Wolf den zweiten Treffer des allein vor dem Tor auftauchenden "Oldies" (31.), sieben Minuten später erhöhte Prager dann aber doch zum 2:0: Einen blitzschnell ausgeführten Einwurf Wallners übernahm der Mittelfeldmotor perfekt und ließ sich den Treffer nicht mehr nehmen (38.).
Kapfenberg bleibt chancenlos
Kapfenberg verstärkte seine Bemühungen leicht, ohne aber aus dem Spiel heraus Durchschlagskraft zu entwickeln. Echte Gefahr kam nur aus Standards: In der 35. Minute pfiff ein Kopfball von Rauscher am Tor der Linzer vorbei, in der 42. Minute musste Cavlina einen flachen Freistoß aus der Gefahrenzone fausten.
Die zweite Hälfte bot wenig Ansehnliches, dafür mehrere ruppige Szenen. Die "Schöngeister" vom LASK verzichteten im Wunsch, endlich wieder voll zu punkten, auf dieses Prädikat, Kapfenberg erwies sich trotz erhöhter Spielanteile weiterhin als harmlos. Weil im Falken-Sturm Flaute herrschte, kam in der 63. Minute sogar "Super-Joker" Herbert Wieger zu seinem ersten Saisoneinsatz.
Viel Offensives hatte auch der LASK nicht zu bieten, dennoch gelangen den Linzern noch zwei Treffer: In der 73. Minute kam Wallner aus abseitsverdächtiger Position zum Ball, dribbelte sich durch den halben Strafraum und vollendete zum 3:0 (73.). Wenig später gelang Prager nach einem steilen Lochpass per Lupfer sein vierter Saisontreffer und der Endstand von 4:0 (75.). Für Kapfenberg vergab Alar kurz vor Schluss mit einem Stangenschuss den Ehrentreffer (88.).
LASK - Kapfenberger SV Superfund 4:0 (2:0)
Linzer Stadion, 7.300, SR Louis Hofmann
Torfolge:
1:0 (17.) Mayrleb
2:0 (38.) Prager
3:0 (73.) Wallner
4:0 (75.) Prager
LASK: Cavlina - Bubenik, Alunderis (84. Kobleder), Margreitter, Chinchilla-Vega - Metz (46. Piermayr), Majabvi, Prager, Saurer - Mayrleb, Wallner (80. Skuletic)
Kapfenberg: Wolf - Osoinik, Rauscher, Fukal, Sonko - Schmid, Siegl (46. Sencar), Hüttenbrenner, Schellander - Heinz (46. Alar) - Kozelsky (63. Wieger)
Gelbe Karten: Wallner, Prager, Metz, Bubenik, Majabvi bzw. Sonko,
Heinz, Schellander
(apa/red)
