"Schumacher kann nicht langsam fahren":
Max Mosley erwartet starkes F1-Comeback
- FIA-Chef spekuliert sogar mit dauerhaftem Verbleib
- Schumi-Manager warnt vor zu hohen Erwartungen
·Keine Testausnahme für Schumacher
Ferrari-Antrag: Veto von Williams und Red Bull
·Weber: "Er konnte nicht Nein sagen"
Schumacher-Manager
zu Comeback skeptisch
·Aus Verbundenheit zum Ferrari-Team
Der König der Formel 1
steigt wieder ins Cockpit
·Der so dringend
benötigte Hype ist da
Schumacher-Comeback
beglückt die Formel 1
·Schumi is back: "Der Größte aller Zeiten!"
Promi-Reaktionen auf
die Sensations-Nachricht
·Schumacher gibt Comeback in Formel 1
Ersetzt verunfallten
Felipe Massa bei Ferrari
·Schumi-Rückkehr hat berühmte Vorbilder
Das waren die großen Comebacks im Sport

Weltverbandschef Max Mosley erwartet ein starkes Formel-1-Comeback von Rekordweltmeister Michael Schumacher. "Er wird großartige Leistungen zeigen, so wie wir es von ihm gewohnt sind. Ein Michael Schumacher kann gar nicht langsam fahren", sagte der Präsident des Internationalen Automobilverbands FIA. Schumacher soll bei Ferrari den verletzten Stammpiloten Felipe Massa ersetzen und erstmals beim Großen Preis von Europa in Valencia am 23. August starten. "Das ist großartig. Das gibt der Formel 1 einen riesigen Schub", meinte Mosley.
Der Brite sieht für den 40-jährigen Schumacher bei dessen Rückkehr nach knapp drei Jahren Rennpause sogar Siegchancen. "Michael Schumacher ist ein Siegertyp, das hat er oft bewiesen. Er kann gewinnen. Er holt das beste aus jedem Auto raus, oft mehr als jeder andere Fahrer", befand Mosley in der "Bild"-Zeitung. Der FIA-Chef will nicht ausschließen, dass Schumacher sogar noch ein weiteres Jahr in der Königsklasse fahren könnte. "Das hängt natürlich auch stark davon ab, ob sein Auto siegfähig ist. Aber wenn ein Schumacher wieder vom Rennvirus infiziert ist - wer weiß?"
Dagegen warnte Schumacher-Manager Willi Weber vor überzogenen Erwartungen an den siebenmaligen Champion. "Die Voraussetzungen sind alles andere als optimal. Michael kennt das aktuelle Auto nicht, das KER-System logischerweise auch nicht. Er kennt die neue Generation der Slickreifen nicht. Auf der Strecke in Valencia ist er noch nie gefahren", sagte Weber dem "Express". Der Ferrari sei in diesem Jahr kein "Gewinner-Auto", meinte der Manager. "Also: Schön die Kirche im Dorf lassen."
(apa/red)
