Justiz nimmt sich der Doping-Dealer an:
2 Lieferanten aus der Slowakei angeklagt
- "Riesenmengen" in slowakischem Labor produziert
- Steroide sollten in Niederösterreich verkauft werden

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Soll EPO mehrmals weitergegeben haben
Die Staatsanwaltschaft Wien hat in der heimischen Doping-Affäre eine erste Anklage vorgelegt. Der Strafantrag betrifft zwei slowakische Staatsbürger, die in einem Labor in der Slowakei "Riesenmengen" an anabolen Steroiden mithergestellt haben sollen, erklärte Gerhard Jarosch, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien.
"Es geht um tausende Tabletten", sagte Jarosch. Die Angeklagten sollen versucht haben, diese in Bodybuilder-Kreisen vor allem in Niederösterreich an den Mann zu bringen. Die Causa fällt in die örtliche Zuständigkeit des Landesgerichts Korneuburg. Mit der Verhandlung ist frühestens im kommenden September zu rechnen.
Wann die Ermittlungen zu den Doping-Vorwürfen im Profisportbereich abgeschlossen sein werden, sei laut Jarosch derzeit nicht absehbar.
(apa/red)
