Rogan schickt seinen Rechtsanwalt voraus:
OSV-Schwimmer hält an seiner Version fest
- Disco hat Rogans Prügel-Vorwürfe zurückgewiesen
- Video: Markus Rogan friedlich aus Lokal geleitet
Rogan bekam von Anwalt zu Vorfällen Redeverbot

·Begleiter klären Vorgeschichte auf
OSV-Teamkollegen ver-
brachten Tag mit Rogan
·Rogan: "Mir tut so ziemlich alles weh"
Soll in Rom in Disco verprügelt worden sein
·Mirna Jukic hui, der Rest leider eher pfui
Zwiespältige OSV-Bilanz bei Schwimm-WM in Rom
·Jukic beim Finale auf
den Zuschauerrängen
Dinko scheidet im WM- Vorlauf 400 m Lagen aus
·Bronze-Mirna rettet Ehre der Österreicher
Nach WM-Medaille denkt Jukic an Karriere-Ende
·Rom: OSV-Rekord
für WM leider zu wenig
Wienerin Jukic scheidet bei Brust-Sprint aus
Während die Betreiber jener Disco in Ostia bei Rom, in der Schwimmer Markus Rogan in der Nacht auf Sonntag von Sicherheitsleuten verprügelt worden sein soll, jede Beteiligung zurückweisen, hat Rogans Anwalt Mario Schiavon die Version seines Klienten nochmals bekräftigt. Dass Videos existieren, auf denen Rogan von Securities friedlich aus dem Lokal "Shilling" geleitet würde, bestritt er aber nicht.
"Ich bin gespannt, ob es auch Videos vom Hinterzimmer gibt, auf denen zu sehen ist, wie die vier Securities meinen Mandanten bearbeitet haben", erklärte er in einem Ö3-Interview.
Wie ein Sprecher der Diskothek, Fabio Balini, der APA gegenüber meinte, habe Rogan, nachdem er zum Ausgang "begleitet" worden war, versucht, über eine Mauer in das Lokal zurückzukehren. Für Schiavon eine unhaltbare Behauptung. "Dass er widerrechtlich versucht hätte, zurückzugelangen, ist nahezu absurd", stellte der Jurist klar.
"Selbst verletzt"
Balini bedauerte den Vorfall, sah sich aber voll im Recht. "Wir kennen Rogan sehr gut, weil er während seiner Trainingszeit in Rom oft unser Gast war. Er ist ein netter Mensch und ein großartiger Sportler, daher bedauere ich, was geschehen ist. Er kann aber nicht behaupten, dass er verprügelt worden ist, wenn er sich selbst verletzt hat. Er hat versucht, unerlaubt wieder ins Lokal zu dringen und hat dabei wirklich kein gutes Beispiel gegeben. Er war betrunken und hat sich selbst verletzt", meinte Balini.
Der "Shilling"-Sprecher setzt im Fall einer juristischen Auseinandersetzung auf seine Gäste: "Im Lokal befanden sich an jenem Abend 2.500 Personen, wir haben Zeugen. Wir wollen nicht, dass Unwahrheiten das Ansehen unseres Lokals und der italienischen Gastfreundlichkeit beschmutzen", erklärte Balini.
Rogan wird vorerst nicht mehr zu den Vorfällen Stellung nehmen. Der Schwimm-Star teilte mit, dass er auf Anweisung seines Anwalts Mario Schiavon mit niemandem darüber sprechen darf und kann. Vom Krankenhauspersonal sickerte indes durch, dass Rogan am Fuß keinen Bruch erlitten hatte.
(apa/red)
