Donnerstag, 6. August 2009

Langsam vergeht Obama das Grinsen:
Seine Beliebtheitswerte rasseln in den Keller

  • Mit Gesundheitspolitik macht er sich keine Freunde
  • Nur 42 % der US-Bürger stehen hinter Präsidenten

Honeymoon is over: Lange Zeit galt er als "everybodys darling". Doch jetzt ist anscheinend endgültig Schluss mit Präsident Obamas Höhenflug. Seit dem er sich um das kränkelnde US-Gesundheitssystem kümmern soll, ist Schluss mit den öffentlichen Sympathie- bekundungen und seine Beliebtheitswerte rasseln dramatisch in den Keller.

Die Unterstützung für US-Präsident Barack Obama befindet sich nach 200 Tagen im Weißen Haus auf dem tiefsten Stand seit seinem Amtsantritt. Einer Umfrage des Quinnipiac-Instituts zufolge steht nur noch die Hälfte der US-Bevölkerung hinter dem Präsidenten. Vor einem Monat befürworteten noch 57 Prozent der Befragten die Politik Obamas. Der aktuellen Erhebung zufolge sind 42 Prozent der US-Bürger unzufrieden mit ihrem Präsidenten.

Obama stolpert über Gesundheitspolitik
Besonders kritisch sieht die Bevölkerung nach Angaben des Instituts die Wirtschaftspolitik sowie Obamas Plan einer grundlegenden Reform des Gesundheitssystems: In diesen Bereichen beträgt die Ablehnung laut Umfrage 49 beziehungsweise 52 Prozent der Befragten. Mehrheitlich positiv wird hingegen die Außenpolitik Obamas bewertet, mit der demnach 52 Prozent der Bevölkerung zufrieden sind.

Etwas besser schneidet Obama bei seinen afroamerikanischen Mitbürgern ab: Laut einer von dem Fernsehsender CNN in Auftrag gegebenen Umfrage mit Schwerpunkt auf Afroamerikanern lag die Zustimmung für den ersten schwarzen Präsidenten der USA bei 56 Prozent. Aber auch dies ist ein Rückgang von fünf Prozentpunkten gegenüber der letzten Umfrage Ende Juni.

(apa/red)

6.8.2009 15:44
Vasant, 07. 09. '09 13:19
Also mal ehrlich ...
wie soll man nach der Bush-Ära und dem damit
verbundenen Sauhaufen in kurzer Zeit ein Wunder
vollbringen? Ein weiteres Jahr Bush, was zum Glück
unmöglich war, hätte Amerika in den Ruin geworfen!

Obama war international die beste Wahl die Amerika
treffen hätte können, aber um das zu verstehen sind
die Amys halt doch etwas zu dumm.

Obama arbeitet wenigstens im Gegensatz zu anderen
Politikern und er muss nicht nur im eigenen Land wieder
das Ansehen der Politik herstellen, sondern ebenfalls
international und das soll mal einer in der kurzen Zeit
so hinbringen, anstatt blöd zu reden!

Meinen Respekt hat er und gut Ding braucht eben auch
Weile! Weiter so!


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