Samstag, 8. August 2009

Tragisches Fährunglück vor Pazifikinsel:
Nach 85 Menschen wird noch eifrig gesucht

  • Es wird befürchtet, dass alle von ihnen ertrunken sind
  • 54 Menschen bisher gerettet, zwei Leichen geborgen

Bei dem Fährunglück vor Tonga sind bis zu 85 Menschen ums Leben gekommen. Die jüngsten Zahlen lassen auf 141 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord der "Princess Ashika" schließen. Das sind weit mehr als ursprünglich angenommen.

Nach dem Untergang in der Nacht zum Donnerstag wurden 54 Überlebende gerettet, zwei Leichen wurden geborgen. Für die noch vermissten 85 Menschen besteht kaum noch Hoffnung.

Die Ursache des Unglücks, das sich rund 90 Kilometer nordöstlich der tongaischen Hauptstadt Nuku'alofa ereignete, war zunächst nicht bekannt. Überlebende sagten, die Fähre sei stark geschwankt, und Wellen hätten das untere Deck überflutet. Das Schiff war für 200 Passagiere plus Besatzung zugelassen. Der Verkehrsminister von Tonga, Paul Karalus, sagte, die "Princess Ashika" sei erst kürzlich gewartet worden.

(apa/red)

8.8.2009 08:13