Schwerer Bombenanschlag in Afghanistan: Selbstmordattentat mitten im Frühverkehr
- Opferzahlen: Mindestens zwölf Tote und 26 Verletzte
- Auch afghanischer Polizeichef wurde schwer verletzt

·Taliban attackieren
afghanische US-Basis
12 Menschen kommen
bei Gefechten ums Leben
·USA gesteht Fehler in Afghanistan ein
Laut Bericht mindestens 26 Zivilisten getötet
Bei einem schweren Bombenanschlag während des morgendlichen Berufsverkehrs in der westafghanischen Stadt Herat sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. 26 weitere seien verletzt worden, sagte der Kommandant der Sicherheitskräfte der Region. Der Sprengsatz sei im Stadtzentrum ferngezündet worden, als der Bezirkspolizeichef des Distrikts Anjil mit seinem Konvoi vorbeifuhr.
Unter den Toten und unter den Verletzten seien jeweils zwei Polizisten. Der Polizeichef wurde schwer verletzt. Der Rest der Opfer seien Zivilisten. Nach der heftigen Explosion seien vereinzelt Schüsse der Polizei zu hören gewesen. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.
In Afghanistan finden am 20. August Präsidentschaftswahlen statt. In Befürchtung verstärkter Anschläge und Angriffe der aufständischen Taliban sind 100.000 zusätzliche Soldaten in das Land am Hindukusch entsandt worden.
(apa/red)
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