Schwarzer Höhenflug ist zu Ende: ÖVP und SPÖ in der "Sonntagsfrage" wieder gleichauf
- 31 Prozent würden Schwarz wählen, 30 Prozent Rot
- Ausgleich in Kanzlerfrage: Faymann knapp vor Pröll
·Wie Werner Faymann die Macht übernahm
Vor genau einem Jahr wurde er SPÖ-Parteichef
·Nur Unkenrufen
aus der Steiermark
Wie zufrieden sind Länder
mit Faymanns Arbeit?
·Faymann ist achter SPÖ-Chef seit 1945
Rekord: Kreisky führte Partei über 16 Jahre an
·Faymann 11. Kanzler der Zweiten Republik
SPÖ stellte seit 1945 sechs Regierungschefs

Der schwarze Höhenflug nach der gewonnenen EU-Wahl ist zu Ende: Laut einer Umfrage, die das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht, muss sich die ÖVP nun den ersten Platz mit der SPÖ teilen: Fänden am Sonntag Nationalratswahlen statt, würden laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage 31% der Österreicher ihr Kreuzchen bei der ÖVP setzen (zuletzt 32%), ebenso viele würden für die SPÖ votieren (zuletzt 30%).
Die FPÖ käme abermals auf 21%; die Grünen könnten leicht zulegen: von 9 auf nun 10%. Das BZÖ bleibt konstant bei 6%.
Auch in der Kanzlerfrage verliert die ÖVP: Bei der Möglichkeit, den Kanzler direkt zu bestimmen, würden derzeit 24% SPÖ-Chef Werner Faymann wählen (plus 1 Prozentpunkt), ÖVP-Chef Josef Pröll sähen gerne 23% am Kanzlerstuhl (minus 2 Prozentpunkte). FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache käme auf 8% der Stimmen (minus 1 Prozentpunkt), für Grünen-Chefin Eva Glawischnig würden nun 4% votieren (minus 2 Prozentpunkte).
Noch mehr Infos zur aktuellen Innenpolitik finden Sie im neuen "profil"!
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