Postler schon bald der Polizei zugestellt: Vorbereitungen laufen auf "Hochtouren"
- Im Herbst könnten schon erste Jobwechsel stattfinden
- "Einige hundert" Postbeamte sollen in Frage kommen

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"Postraub" stoppen
Parlamentarische Anfrage
ist beschlossene Sache
·Postschließungen: Niemand war schuld
SPÖ und ÖVP schieben sich Schwarzen Peter zu
Im Spätherbst könnten schon die ersten nicht benötigten Post- und Telekombeamte in Polizeidienststellen arbeiten. Jene Arbeitsgruppe, die sich derzeit mit dem entsprechenden Vorschlag von Beamtenministerin Heinisch-Hosek befasst, arbeite "auf Hochtouren", erklärte Heinisch-Hosek im Gespräch mit der APA. Die ersten Ergebnisse der Arbeitsgruppe sollen Ende des Sommers vorliegen.
Gemeinsam mit dem Innenministerium würden derzeit etwa ein Jobprofil und Umschulungsmaßnahmen ausgearbeitet, so Heinisch-Hosek. Auf das Tempo der Arbeitsgruppe sei sie "stolz", meinte die Ministerin. "Ich denke, wenn wir so weiter machen, könnten wir im Spätherbst schon umgeschulte Beamte in den Polizeidienststellen haben."
"Einige hundert" kommen in Frage
Für die neue Beschäftigung infrage kämen "einige hundert" nicht benötigte Beamte, allerdings, betonte Heinisch-Hosek abermals, es handle sich um einen freiwilligen Wechsel. Wie viele Beamte der Post und Telekom das Angebot also annehmen, könne noch nicht gesagt werden, "aber es gibt schon Anfragen".
Ähnliches Modell im Justizbereich
Ein ähnliches Modell für den Justizbereich, wie Justizministerin Bandion-Ortner es sich gewünscht hatte, ist für Heinisch-Hosek weiterhin kein Thema: "Ich folge dem Auftrag des Bundeskanzlers", und darin sei lediglich von mehr Polizeibeamten zur Kriminalitätsbekämpfung die Rede.
(apa/red)
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