Schlimmes Unwetter hält das Land in Atem:
In Salzburg 71 Liter Regen pro Quadratmeter
- Feuerwehren müssen in Bundesländern ausrücken
- Salzach überstieg an mehreren Orten Meldegrenze

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Starke Regenfälle haben erneut in einigen Teilen Österreichs für Probleme gesorgt. So ist die Lage im oststeirischen Bezirk Feldbach angespannt, wo es in den Gebieten rund um Hatzendorf und Fehring schon im Juni schwere Überschwemmungen und Vermurungen gegeben hatte. Auch aus Salzburg und Vorarlberg wurden zahlreiche Feuerwehreinsätze gemeldet.
Im Bezirk Feldbach waren örtlich bereits wieder Bäche über die Ufer getreten und hatten Keller und Straßen überflutet. Nach bis zu 90 Liter Niederschlag in der Nacht regnete es auch am Dienstagvormittag weiter. Dass sich das Hochwasser an den Raab-Zubringern wiederholen würde, könne man laut Landesfeuerwehrverband schwer sagen, die Gefahr sei aber gegeben.
35 Feuerwehreinsätze
In Vorarlberg hat starker Regen in der Nacht zu rund 35 Feuerwehreinsätzen geführt. Vor allem in Hohenems und Dornbirn mussten überschwemmte Keller ausgepumpt werden, berichtete die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Feldkirch auf APA-Anfrage. Personen kamen nicht zu Schaden. In Hohenems bewirkten die Niederschläge außerdem den Abgang einer kleinen Mure auf die Verbindung in die Bergparzelle Emsreute.
71 Liter pro Quadratmeter
In Salzburg haben die starken Regenfälle zu einem Steigen der Pegelstände geführt, zu gröberen Problemen kam es aber kaum. Im nördlichen Flachgau mussten die Feuerwehren auch noch einige offene Dächer reparieren, in der Stadt Salzburg kam es an der Hochwasser führenden Glan zu Verklausungen. In der Mozartstadt sind 71 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Im Landesfeuerwehrkommando wurden am Dienstag zunächst 15 Einsätze verzeichnet, die meisten immer noch im Norden des Bundeslandes wegen abgedeckter Dächer.
(apa/red)
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