Neue Gewitterfront braut sich zusammen: 100 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet
- Hilfskräfte in ganz Österreich im Dauereinsatz
- Stürme fegten Notdächer in Flachgau vom Dach

·Wie entstehen denn eigentlich Gewitter?
Ingredienzen: Windstille, Hitze und Feuchtigkeit
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Nach den schweren Unwettern, die in Salzburg, Ober- und Niederösterreich schwere Schäden angerichtet haben, gehen neuerliche Gewitter und starke Niederschläge über Österreich nieder. Mit 40 bis 70 Liter - punktuell sogar 100 Litern - Regen pro Quadratmetern müsse gerechnet werden, hieß es.
Über dem nördlichen Salzburger Flachgau wurden die Arbeiten für die Helfer zum Rennen gegen die Zeit: Heftiger Sturm hatte an vielen Häusern die Planen und notdürftigen Abdeckungen wieder weggerissen, die nach einem schweren Hagelgewitter vor zehn Tagen beschädigte Dächer ersetzt hatten. Da sich starke Regenfälle ankündigten, sollten möglichst alle Häuser wieder dicht gemacht werden. Insgesamt standen 37 Feuerwehren mit über 460 Helfern im Einsatz, auch aus dem benachbarten Bayern kam Unterstützung. "Aufgrund der Regenschauer war das Arbeiten auf den Dächern außerordentlich gefährlich", berichtete ein Helfer der Feuerwehr Lamprechtshausen.
Beim Landesfeuerwehrkommando in Oberösterreich gingen insgesamt 134 Alarmierungen ein. Vor allem provisorisch reparierte Häuser, die bereits bei den vorangegangenen Unwettern beschädigt worden waren, wurden in Mitleidenschaft gezogen, zudem kam es zu Überflutungen. Hauptbetroffen waren die Bezirke Braunau und Perg.
Orkanartige Stürme
Orkanartige Stürme verbunden mit Hagel und Starkregen haben einmal mehr auch die Feuerwehren in Niederösterreich auf Trab gehalten. 1.500 Mann standen laut Landeswarnzentrale im Einsatz. Für die Helfer galt es umgestürzte Bäume zu beseitigen und Brände nach Blitzschlägen zu bekämpfen, vereinzelt waren auch Auspumparbeiten durchzuführen.
(apa/red)
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