EU lässt sich Zeit bei Lufthansa-AUA-Deal:
Informelles Signal der Behörden ausständig
- Experten waren bislang noch mit "Markttests" befasst
- Mitbewerber wettern nach wie vor gegen Monopol

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NEWS schaut hinter
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Auf das in Aussicht gestellte informelle Zeichen aus Brüssel, welches das Schicksal der Austrian Airlines (AUA) entscheiden soll, ist weiter Warten angesagt Seit Wochenbeginn war von Durchbruch die Rede.
Die EU-Experten in Brüssel waren mit der Bewertung der "Markttests" befasst, in denen die Konkurrenten von AUA und Lufthansa zu den letzten Zugeständnissen des "Kranich" noch einmal zu Wort kamen. Ungeachtet der ausgedealten Auflagenpakete wetterten kleinere Mitbewerber in Österreich weiter gegen das gefürchtete "Monopol". Sie rüsten dafür, gegen die Fusion zu klagen, wie es am Freitag hieß. Solche Klagen gehörten bei Airlinefusionen - zuletzt auch bei KLM/Air France - aber zum Ablauf.
Mittags hatte ein Kommissionssprecher in Brüssel eine Äußerung zur Causa AUA/Lufthansa mit dem Hinweis "zu früh" abgelehnt. Am Nachmittag waren auch die Juristen am Wort, hieß es. Selbst ein informelles Signal, also eine Empfehlung an die beratenden Gremien und an alle Kommissare, müsse wohl abgewogen sein und allen Beschwerden der Mitbewerber stand halten. Darauf achteten die Wettbewerbshüter ganz besonders. Nach den Analysen waren noch Gespräche mit Lufthansa-Verantwortlichen angesagt. (apa/red)

