Freitag, 31. Juli 2009

EU lässt sich Zeit bei Lufthansa-AUA-Deal:
Informelles Signal der Behörden ausständig

  • Experten waren bislang noch mit "Markttests" befasst
  • Mitbewerber wettern nach wie vor gegen Monopol

Auf das in Aussicht gestellte informelle Zeichen aus Brüssel, welches das Schicksal der Austrian Airlines (AUA) entscheiden soll, ist weiter Warten angesagt Seit Wochenbeginn war von Durchbruch die Rede.

Die EU-Experten in Brüssel waren mit der Bewertung der "Markttests" befasst, in denen die Konkurrenten von AUA und Lufthansa zu den letzten Zugeständnissen des "Kranich" noch einmal zu Wort kamen. Ungeachtet der ausgedealten Auflagenpakete wetterten kleinere Mitbewerber in Österreich weiter gegen das gefürchtete "Monopol". Sie rüsten dafür, gegen die Fusion zu klagen, wie es am Freitag hieß. Solche Klagen gehörten bei Airlinefusionen - zuletzt auch bei KLM/Air France - aber zum Ablauf.

Mittags hatte ein Kommissionssprecher in Brüssel eine Äußerung zur Causa AUA/Lufthansa mit dem Hinweis "zu früh" abgelehnt. Am Nachmittag waren auch die Juristen am Wort, hieß es. Selbst ein informelles Signal, also eine Empfehlung an die beratenden Gremien und an alle Kommissare, müsse wohl abgewogen sein und allen Beschwerden der Mitbewerber stand halten. Darauf achteten die Wettbewerbshüter ganz besonders. Nach den Analysen waren noch Gespräche mit Lufthansa-Verantwortlichen angesagt. (apa/red)

31.7.2009 16:50
Wilfried1931, 30. 07. '09 12:24
Für eine ungelernete Kraft
Politiker verdienen zuwenig sagt man, aber für jemanden wie Faymann ohne Berufsausbildung und einzige Berufserfahrung SPÖ Posten wie Mietervereinigung, da sind über 20.000 Euro doch recht gut. Es gibt in der freien Wirtschaft in mittlerer Ebene wesendlich bessere Leute als unsere Politiker, man vergleiche auch mit Bures, Zahnartzhelferin, wie Strache, oder unmengen von Lehrern. Solche Leute gäbe es genug, jedoch kommt der Nachwuchs nur aus Parteien und dort entscheidet selten Fähigkeit sondern Vitamin B und Ellbogentechnik und Brutalität im Vernichten von Mitbewerbern, daher gibt es so schlechte Leute in der Politik. Und wer hat Politiker dazu bewogen sich ständig in Staatsnahe Betrieben ein zu mischen? und dort ihre Ableger materiell zu versorgen, die AUA, ÖBB, Konsum VOEST zeigt es
hary1965, 30. 07. '09 10:36
Meisterstück
Die Causa AUA ist wahrlich ein Meisterstück der Politik, keiner ist zuständig weder der ehemalige Infrastrukturminister noch der Finanzminister und jeder hat kläglich versagt, diese Politiker haben nicht einmal die Fähigkeit eines gewöhnlichen Billa Filialleiter, der weiß wann eine Filiale eine neue Struktur braucht und wann nicht daher gibt es Billa schon so lange und schreibt noch immer Gewinne, aber soll amn sich von einen Faymann der nicht mal einen Beruf erlernt hat und nur im Schoß der SPÖ war schon anderes erwarten als für nichts zuständig zu sein. Unser Problem mit diesen Politikern geht unsere Republik mit Sicherheit zu Grunde und wie kann man fähige Leute in die Politik bringen??? Scheinbar will sich mit diesen Versagern keiner mehr beschäftigen
evaluator, 30. 07. '09 11:55
Re: Meisterstück
Und wer bitte geht in die Politik, wenn er in der Wirtschaft das Zigfache verdienen könnte? Und wer ist in der Politik für was verantwortlich? In der Wirtschaft zählt der Gewinn, in der Politik die Masse der Stimmen. Das sind zwei völlig verschiedene Stiefel (Ziele). Wie kann dann Politik in der Wirtschaft funktionieren? Gar nicht! Das ist Mission impossible. Das ist wie wenn bei der AUA der Aufsichtsrat die Piloten stellen würde. Der Deal wird klappen, weil der jetzt von Airlinern ausgehandelt wurde, die von ihrem Job was verstehen und dafür auch gerade stehen. No problem, hätte die Politik da nicht dauernd reingefunkt (vor allem personell, siehe Ötsch und Michaelis). Ende gut, alles gut? Na ja, da gilt auch: Alles hat seinen Preis, in dem Fall mindestens 500 Mio. Seufz.