Samstag, 1. August 2009

Bittere Niederlage für Andreas Ivanschitz:
Mainz ist im Cup an Viertligisten gescheitert

  • Ivanschitz: "Darf als Bundesligist nicht passieren"
  • Neo-Regisseur konnte selbst kaum Akzente setzen

Der Einstand des ehemaligen ÖFB-Teamkapitäns Andreas Ivanschitz beim deutschen Bundesliga-Aufsteiger Mainz 05 ist deutlich schief gegangen. Das demütigende Pokal-Aus beim Viertligisten VfB Lübeck ist für die Truppe von Coach Jörn Andersen eine Woche vor Beginn der Meisterschaft ein denkbar schlechtes Omen. "Das darf als Bundesligist nicht passieren", schimpfte der neue Regisseur Ivanschitz, der selbst kaum Akzente setzen konnte.

Was Mainz im Stadion an der Lohmühle bot, lässt einen Stotter-Start in der Liga befürchten. Gegen den furios kämpfenden Nord-Regionalligisten stellten die Rheinhessen nach früher Führung das Spiel komplett ein und nahmen das kleine Lübecker Fußball-Wunder zum 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung ohne Gegenwehr hin. "Jetzt sind wir direkt schon unter Zugzwang", brachte der Mainzer Torschütze Niko Bungert die Situation auf den Punkt.

Coach Andersen dürfte der schwache Auftritt noch einige schlaflose Nächte bis zum ersten Heimspiel am kommenden Samstag gegen Bayer Leverkusen bereiten. Direkt nach Schlusspfiff beorderte der Norweger seine Profis jedenfalls in die Kabine. Eine klare Ansprache war ihnen gewiss. "Die Lübecker haben alles gegeben, gefightet bis zum Schluss und das Spiel fast verdient gewonnen", sagte Andersen, der die acht verletzt fehlenden Akteure nicht als "Ausrede" gelten lassen wollte.

(apa/red)

1.8.2009 15:17