Hoeneß lästert über Real Madrid: "Krug
läuft solange zum Brunnen bis er bricht"
- Ortet böses Erwachen wegen Mega-Transfers
- Bayern-Manager mit Annäherung mit Matthäus
Nach den Millionen-Ausgaben für Cristiano Ronaldo und Co. erwartet Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß für Real Madrid eines Tages ein böses Erwachen. "Die Madrilenen werden mal ein Problem haben, wenn ihr Bernabeu-Stadion von irgendeinem Gerichtsvollzieher zugeschlossen wird, weil sie ihre Schulden nicht mehr bezahlen können. Der Krug läuft solange zum Brunnen bis er bricht. Und da soll man sie doch laufen lassen, irgendwann bricht er schon", sagte Hoeneß im DSF.
Dabei blickte Hoeneß noch einmal auf das Buhlen der Spanier um Topstar Franck Ribery zurück. "Real hat uns überhaupt nie Geld geboten. Wir haben den Club-Funktionären gesagt, sie brauchen ihr Flugzeug nach München nur besteigen, wenn sie einen Scheck mit einem dreistelligen Millionen-Betrag dabei haben. Den haben sie offensichtlich nicht aufgetrieben, also sind sie in Madrid geblieben."
Annäherung mit Matthäus
Bei der Sendung näherte sich Hoeneß auch mit Lothar Matthäus an, der ebenfalls Gast war. Einst hatte der Bayern-Manager gesagt, dass der Rekord-Nationalspieler nicht einmal einen Job als "Greenkeeper" bei den Bayern bekommen werde. Mit Abstand sehe das überzogen aus und teilweise ungerechtfertigt und tue ihm heute auch leid, sagte Hoeneß. Matthäus gelte in der Branche als "hervorragender Fußball-Fachmann und sehr guter Trainer".
Aus der Emotion heraus könne er aber das, was er sich aufgebaut hat, an einem Tag zusammenhauen. "Davor haben die Leute ein bisschen Schiss." Matthäus gestand indes ein, dass die Klage wegen der Abrechnung seines Abschiedsspiel ein Fehler gewesen sein. "Ich würde heute nicht mehr klagen. Ich wurde damals aber auch falsch beraten", betonte der 48-jährige Ex-Betreuer von Rapid und Salzburg.
(apa/Red

