Schumis Comeback schon heiß erwartet:
Ecclestone traut ihm sogar einen Sieg zu
- Michaels Comeback ist "beste Nachricht des Jahres"
- Erwartet bei Europa-GP großes Generationen-Duell

·Der so dringend
benötigte Hype ist da
Schumacher-Comeback
beglückt die Formel 1
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Schumacher-Manager
zu Comeback skeptisch
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Promi-Reaktionen auf
die Sensations-Nachricht
Bernie Ecclestone hat das geplante Comeback von Michael Schumacher als "beste Nachricht" des Jahres bezeichnet - und der entzückte Formel-1-Zampano traut dem Rekordweltmeister sogar wieder Großes zu. "Ich bin mir sicher, wir werden Michael auf dem Treppchen erleben. Er ist sehr stark. Er wird siegen", äußerte sich der 78-jährige Brite in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". In der "Welt am Sonntag" schränkte Ecclestone seine Prognose allerdings auch etwas ein.
Im Moment, so sehe es aus, sei Ferrari nicht siegfähig, sagte Ecclestone. "Es wäre unfair gegenüber Michael, von ihm etwas zu erwarten, was zumindest im Moment aus Gründen, die er nicht zu verantworten hat, bei Ferrari technisch kaum möglich ist. Auch Ferrari-Präsident Luca di Montezomolo bremste: "Wir erwarten keine Wunderdinge von ihm, die Zuschauer erwarten das auch nicht."
Schumachers Ankündigung, den verunglückten Felipe Massa bis zu dessen Rückkehr im Cockpit der "Roten Göttin" vertreten zu wollen, hat Rechtemitinhaber Ecclestone hoch erfreut. Aus seiner Sicht sei Schumachers Rücktritt - sein 250. und letztes Rennen bestritt "Schumi" am 22. Oktober 2006 in Brasilien - ohnehin zu früh erfolgt.
"Beste Nachricht des Jahres"
"Es ist, was die Formel 1 betrifft, die beste Nachricht des Jahres. Wir haben diese Saison schon so viele negative Schlagzeilen einstecken müssen. Da wurde es endlich Zeit für eine Supernachricht, etwas richtig Positives, das gut ist für den Sport", stellte Ecclestone fest, nachdem vor allem der Kampf um die Zukunft der "Königsklasse" zwischen der Mehrheit der Teams und dem Weltverband FIA monatelang für heftige Dissonanzen gesorgt hatte.
Dass es nun wohl schon am 23. August beim Großen Preis von Europa zum großen Kampf der Generationen kommt, begeistert Ecclestone. Denn: Sowohl der zuletzt in Budapest siegreiche Weltmeister Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes als auch die deutsche WM-Hoffnung Sebastian Vettel im Red Bull traten noch nie in einem Formel-1-Rennen gegen den siebenmaligen Weltmeister an. "Das, was jetzt zwischen den jüngeren Fahrern und Michael passieren wird, ist Formel-1-Geschichte. So etwas hat es in dieser Form in unserem Sport noch nie gegeben", sagte Ecclestone.
(apa/red)
