Frieden in Formel 1 ist endlich gesichtert:
Mosley unterzeichnet Concorde Agreement
- Teams bekennen sich bis Ende 2012 zur Königsklasse
- Einigung: Kosten sollen sukzessive gesenkt werden
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Der Formel-1-Frieden ist perfekt und die Zukunft der "Königsklasse" endgültig gesichert. FIA-Präsident Max Mosley unterzeichnete das sogenannte Concorde Agreement, in dem sich die Teams zur Formel 1 bekennen und das nun bis zum 31. Dezember 2012 Gültigkeit hat. Dies teilte der Internationale Automobilverband FIA mit.
Durch das Concorde Agreement 2009 und die beschlossene Ausgabenbremse freue sich die FIA auf eine Periode der Stabilität und des Erfolgs der Formel-1-Weltmeisterschaft, hieß es in der Presseerklärung. Die Verfassung der Formel 1 regelt unter anderem die Verteilung der Gelder und wird zwischen der FIA, dem kommerziellen Rechteinhaber und den Teams geschlossen.
Nach dem angekündigten Ausstieg des deutschen Automobilherstellers BMW nach der laufenden Saison soll einem möglichen Nachfolge-Team noch bis Mittwoch Zeit bleiben, sich nachzumelden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa.
Monatelang hatten die FIA als Regelhüter und die Teamvereinigung FOTA einen erbitterten Machtkampf um die Zukunft der Königsklasse geführt. Die FOTA-Teams hatten sogar schon eine eigene Rennserie angekündigt. Dabei ging es vor allem um die Wege zu einer weiteren Kosteneinsparung. Die FOTA wehrte sich gegen eine von der FIA geforderte Budgetobergrenze. Letztlich einigte man sich darauf, die Kosten sukzessive bis zu einem Niveau vom Anfang der 90er Jahre zu drosseln.
(apa/red)
