Donnerstag, 30. Juli 2009

"Er konnte nicht Nein sagen": Willi Weber
ist zu Comeback von Schumacher skeptisch

  • Manager: "Ferrari hat ihn gebeten, es zu machen"
  • "Problem ist die Erwartungshaltung der Menschen"

Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher konnte die Bitte des Ferrari-Rennstalls nach einem Comeback ins Cockpit als Ersatz für den verletzten Felipe Massa nach den Worten seines Managers Willi Weber nicht ablehnen. "Ferrari hat ihn gebeten, es zu machen, und er konnte nicht Nein sagen", sagte Weber dem Berliner "Tagesspiegel". Er selbst habe Schumacher davon "eigentlich abgeraten".

"Das Problem ist die Erwartungshaltung der Menschen, wenn ein Schumacher wieder ins Auto steigt, dann wollen sie ihn siegen sehen", so Weber weiter. Schumacher habe sich dennoch für ein Comeback entschieden. "Er hat eine Riesenlust", sei "topfit und gut vorbereitet".

Als "einziges Fragezeichen" für ein Comeback sieht Schumachers Sprecherin Sabine Kehm eine Verletzung des 40-jährigen Rekordweltmeisters bei einem Motorradunfall Anfang des Jahres. "Der Nacken, das ist ein Risiko", sagte sie dem "Tagesspiegel". "Er muss natürlich noch gesundheitliche Checks machen."

(apa/red)

30.7.2009 11:48
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