Eine ganze Stadt steht unter Quarantäne: Nach Ausbruch von Lungenpest in China
- Hirte an hochgefährlicher Krankheit gestorben
- Nordwestchina: 10.000 Menschen in Ziketan betroffen

Nach einem Ausbruch von Lungenpest in Nordwestchina haben die Behörden eine ganze Stadt unter Quarantäne gestellt. In Ziketan, einem Ort mit rund 10.000 Einwohnern, starb nach Angaben der Gesundheitsbehörden ein Hirte an der hochgefährlichen Infektionskrankheit. Elf weitere Menschen hätten sich angesteckt, bei den meisten handle es sich um Verwandte des Toten. Sie würden im Krankenhaus behandelt, und ihr Zustand sei stabil. Ein Expertenteam wurde nach Ziketan geschickt.
Die Lungenpest wird von den gleichen Bakterien verursacht wie die Beulenpest. Während diese vor allem durch Insektenbisse übertragen wird, verbreitet sich die Lungenpest durch Tröpfcheninfektion. Sie gilt als eine der tödlichsten Infektionskrankheiten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) können Menschen schon innerhalb von 24 Stunden nach der Infektion sterben.
(apa/red)
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