Bombenalarm lähmte New Yorker Airport:
Attrappe sorgte für US-weite Verspätungen
- "Gefährliche" Tasche enthielt Batterien und Drähte
- Betrunkener Verdächtiger bereits festgenommen

Wegen eines Bombenalarms ist der La Guardia Flughafen in New York am Samstag für mehrere Stunden geschlossen worden. Die Polizei nahm einen 32 Jahre alten Mann fest, der eine verdächtige Tasche bei sich hatte. Sie entpuppte sich nach einer Untersuchung durch Sonderermittler jedoch als ungefährlich.
"Der Mann ist in Gewahrsam und die Bombe ist keine Bombe", teilte der Sprecher der Verkehrsbehörde, John Kelly, Medienberichten zufolge nach drei Stunden mit. Weil der Flughafen ein Drehkreuz für den inneramerikanischen Verkehr ist, kam es am beliebten Ferienreise-Wochenende landesweit zu Verspätungen.
Der verwirrt wirkende Mann war den Sicherheitskräften am frühen Morgen aufgefallen, weil aus seiner Reisetasche mehrere Elektrodrähte hingen, berichtete der US-Nachrichtensender CNN. Das Hauptgebäude des Flughafens wurde geräumt, sämtliche An- und Abflüge gestoppt. Später teilte die Polizei mit, in der Tasche hätten sich lediglich Batterien und Kabel befunden, jedoch nichts Gefährliches. "Es war eine Attrappe", sagte Polizeisprecher Paul Brown.
Der Festgenommene stammt aus New York. Er hatte die Einstiegskarte für einen Flug nach Chicago und Tickets für die Weiterreise nach Denver und Oakland. Angeblich soll er betrunken gewesen sein. Hinweise auf ein Motiv gab es zunächst nicht.
Nach etwa drei Stunden begann sich der Verkehr wieder zu normalisieren. Tausende Reisende hatten nach der Räumung des Gebäudes in langen Schlangen auf den umliegenden Straßen gewartet. Das betroffene Terminal blieb für weitere Ermittlungen zunächst geschlossen. (apa/red)
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