Israel lässt das Siedeln jetzt doch sein:
Netanyahu stoppt Wohnungsbauprojekt
- Pläne umfassten 900 Wohnungen in Ost-Jerusalem
- Zuvor Treffen mit US-Nahost-Gesandten Mitchell
·Deutliche Abkühlung zwischen Israel & USA
Netanyahu trotzt der US-
Sicht im Siedlungsstreit
·Israel: Säbelrasseln in Richtung Teheran
Angriff "innerhalb dieses Jahres" ist realistisch
·Netanyahu: "Zwei
Staaten für 2 Völker"
Israels Premier kann sich
Staat Palästina vorstellen

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Pläne für den Bau von rund 900 Wohnungen im besetzten Ost-Jerusalem auf Eis gelegt. Das meldete das israelische Fernsehen am Mittwochabend.
Erst am Dienstag war Netanyahu in Jerusalem zu einem knapp dreistündigen Treffen mit dem US-Nahost-Gesandten George Mitchell zusammengekommen. US-Präsident Barack Obama verlangt einen kompletten Baustopp für jüdische Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten.
Die Häuser sollten im jüdischen Viertel Pisgat Zeev im arabischen Osten Jerusalems entstehen. Die Palästinenser fordern ein Ende aller Siedlungsaktivitäten als Bedingung für eine Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit Israel. Ost-Jerusalem soll nach ihrem Willen die Hauptstadt eines künftigen Palästinenserstaates werden.
(apa/red)
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