Barack Obama reicht Chinesen die Hand:
Angebot der engeren Zusammenarbeit
- Fordert aber die Achtung von Menschenrechten
- Soll auch bei internationalen Konflikten mithelfen

Mit einem Aufruf zu einer engeren wirtschaftlichen und politischen Abstimmung hat US-Präsident Barack Obama das zweitägige Forum für einen Dialog mit China eröffnet. Den Beziehungen zwischen Washington und Peking kämen im 21. Jahrhundert eine Schlüsselrolle zu, sagte Obama in der US-Hauptstadt.
Seinen Vorschlag für einen Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen verband Obama mit einem Appell zur Achtung der Rechte von religiösen oder ethnischen Minderheiten in China. Die Volksrepublik müsse außerdem ihr Gewicht geltend machen, um internationale Konflikte wie jene um die Atomprogramme Nordkoreas und des Iran zu lösen.
Bei dem zweitägigen "Strategischen und Wirtschaftlichen Dialog" wollen hochkarätige Vertreter beider Länder über politische und wirtschaftliche Probleme beraten. Washington und Peking erhoffen sich davon einen Weg zur Vertrauensbildung und besseren gegenseitigen Verständnis. Zu den Themen zählen die Wirtschaftskrise, Handelsfragen, Klimaschutz, Energie und politische Krisengebiete wie Nordkorea und Afghanistan. Es ist das erste Treffen dieser Art; ein früheres Dialogforum hatte sich auf wirtschaftliche Fragen beschränkt.
(apa/red)
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