Fallschirmsprung aus Heißluftballon endete
tödlich: Schirm öffnete sich nicht richtig
- Steiermark: Verunglückter tot im Wald gefunden
- Weiterer Unfall: Niederösterreicherin schwer verletzt

Weil sich sein Fallschirm nicht richtig geöffnet hat, ist ein 32-jähriger Fallschirmspringer in der Oststeiermark ums Leben gekommen. Der Sportler aus der Steiermark war aus 1.700 Metern Höhe aus einem Heißluftballon abgesprungen und mit hoher Geschwindigkeit im Bezirk Weiz in einen Wald gestürzt.
Der erfahrene Fallschirmspringer aus Admont in der Obersteiermark war gemeinsam mit einem Freund gegen 6.00 Uhr in Schielleiten an Bord eines Ballons gegangen. Neben den beiden Sportlern und dem Piloten befanden sich weitere vier Passagiere an Bord. Gegen 6.50 Uhr sprang der 32-Jährige aus einer Höhe von rund 1.700 Metern ab: Dass etwas nicht stimmte, erkannte der zweite Springer aufgrund der instabilen Lage seines Freundes in der Luft.
Besorgt teilte er seine Beobachtung dem Ballonfahrer mit, der das Begleitfahrzeug informierte. Von dort wurde die Polizei eingeschaltet. Es dauerte bis 8.30 Uhr, bis die Einsatzkräfte, unterstützt von zwei Hubschraubern des ÖAMTC und des Innenministeriums, in einem Waldstück in Prebensdorf-Stadt, Gemeinde Ilztal, die Stelle fanden, wo der 32-Jährige den Tod gefunden hatte.
Pilot vermutet Packfehler
Bis zum Absprung sei alles planmäßig verlaufen. Als der Sportler aus dem Ballon stieg, habe er noch einen üblichen "Jauchzer" gemacht, berichtete der Pilot des Heißluftballons, Peter Flaggl. Er selbst habe den freien Fall und die Probleme des Obersteirers im Flug nicht gesehen, weil er auf der anderen Seite des Korbes gestanden sei. Flaggl vermutet einen Packfehler.
Schirm nicht ganz geöffnet
Nach Informationen der Zeugen dürfte sich der Schirm nur zu einem Drittel geöffnet haben. Auch der Notfallschirm dürfte nicht aufgegangen oder nicht aktiviert worden sein, worauf der Obersteirer mit etwa 80 km/h auf dem Boden aufschlug.
Weiterer Unfall in Niederösterreich
Eine Niederösterreicherin wurde bei der Landung mit einem Fallschirm in Wiener Neustadt schwer verletzt. Laut einem Bericht der Gratiszeitung "Heute" konnte die 37-Jährige den Hauptschirm nicht öffnen und hatte dann ein Blackout. Es sei der erste Solo-Sprung der Niederösterreicherin gewesen, hieß es. Bei der Landung zog sich die 37-Jährige eine Gehirnerschütterung und einen Beinbruch zu. (apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
