Brandkatastrophe in Langenlebarn gebannt:
Haus mit Gasflaschen rechtzeitig gelöscht
- Feuerwehr nimmt Löschwasser aus Swimming Pools
- Explosion der Gasflaschen gerade noch verhindert

Mit Löschwasser aus Swimmingpools hat die Feuerwehr eine Brandkatastrophe in einer Feriensiedlung in Langenlebarn (NÖ) abgewendet. Dort war ein Haus, in dem fünf Gasflaschen gelagert waren, in Brand geraten. Wie die Feuerwehr mitteilte, konnte eine Explosion und Übergreifen der Flammen auf die zahlreichen Holzbauten in der Nachbarschaft nur durch "massiven Löschwassereinsatz" verhindert werden.
Da es zu lange gedauert hätte, Schläuche bis zur 400 Meter entfernten Donau zu verlegen, "haben wir alle Swimmingpools der Umgebung ausgesaugt". Das Wochenendhaus am linken Donauufer sei zum Zeitpunkt des Brandes nicht bewohnt gewesen, hieß es. Das auf Stelzen errichtete Gebäude brannte völlig ab, bei den umliegenden Gebäuden seien aber nur leichte Schäden durch Wärmestrahlung entstanden.
Die Explosion der Gasflaschen im Ferienhaus konnte gerade noch verhindert werden. Bei zwei Flaschen waren nämlich bereits die Sicherheitsplättchen herausgesprungen. "Wir haben sie rechtzeitig herausbekommen und gekühlt", so ein Feuerwehrsprecher. Auch hier erwies sich ein Swimmingpool als äußerst nützlich, wurden die Flaschen doch ins Becken geworfen. An dem Einsatz waren insgesamt fünf Feuerwehren mit 67 Personen und 14 Fahrzeugen beteiligt.
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