Mittwoch, 22. Juli 2009

Die vielen Gesichter unserer Katzen: Samtpfoten sind mehr als nur Haustiere

  • Katzen sind für Menschen wichtig als Hausgenossen
  • Weiters: Sozialpartner, Therapeuten & Kindererzieher

Leidenschaft, Verehrung, Hass, Bewunderung – kein anderes Haustier vermochte im Laufe seiner Domestizierung uns Menschen einem solchen Wechselbad an Gefühlen auszusetzen wie die Katze. Ihre Schönheit und Eleganz, aber auch ihre Undurchschaubarkeit machen sie einzigartig. Und nicht zuletzt ihrer Feinsinnigkeit wegen sind die zwei Millionen Katzen, die in Österreichs Haushalten leben, als Begleiter, Familienmitglieder und sogar als Therapeuten höchst begehrt!

Katzen und Kinder
Die Samtpfoten haben keine Vorurteile, bewerten und beurteilen nicht, sondern reagieren auf Kinder völlig unvoreingenommen. Dadurch geben sie den Kleinen Sicherheit und stärken deren Selbstbewusstsein. Sie lernen auf natürlichem Weg, Verantwortung zu übernehmen (füttern, Katzenklo putzen, bürsten etc.).

Katzen im Familienleben
Haustiere generell, vor allem aber auch Katzen, bringen Leben ins Haus und sorgen damit für Abwechslung. Streicheln und Kraulen des weichen Katzenfells hat erwiesenermaßen eine sehr entspannende Wirkung auf Menschen. Katzen sind darüber hinaus gute Beschäftigungstherapeuten, die zum gemeinsamen Spiel animieren.

Katzen und alte Menschen
Ältere Menschen fühlen sich oft überflüssig. Eine Katze lindert das Gefühl der Einsamkeit und gibt ihrem Halter das Gefühl, gebraucht zu werden, da sie Versorgung braucht. Dies wiederum fördert ältere Menschen darin, einen gleichmäßigen Lebensrhythmus einzuhalten. Zudem sind Katzen wahre Seelentröster, die ihren Haltern geduldig zuhören.

Isabel Finsterwalder

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22.7.2009 13:11