Ebbe im ehemaligen Lire-Paradies: In
Italien kauft nur Juventus Turin kräftig ein
- Serie A gibt weniger Geld aus als Real Madrid allein
- Milan mit Transferüberschuss. Auch Inter spart

·Suche Ibrahimovic,
biete Eto'o und 40 Mio
Barcelona will mit Inter ins Geschäft kommen
Im ehemaligen Lire-Paradies für Fußballer wird kräftig gespart. Die italienische Serie A hat nach Abzug der Einnahmen durch Spielerverkäufe in diesem Sommer bisher insgesamt erst 95,69 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Dies ist deutlich weniger als der spanische Spitzenclub Real Madrid (rund 220 Millionen Euro) alleine ausgegeben hat.
Am ausgabefreudigsten zeigte sich in Italien Rekordmeister Juventus Turin. "Juve" nahm nur 5,75 Millionen Euro durch Spielerverkäufe ein, gab aber 55 Millionen Euro aus. Teuerster Transfer war der brasilianische Mittelfeldspieler Felipe Melo, der für 25 Millionen Euro vom AC Fiorentina ins Piemont gewechselt ist.
Der AC Milan dagegen steuert auf Konsolidierungskurs: Dank des Verkaufs von Superstar Kaka für 65 Millionen Euro an Real Madrid konnte der Club des italienische Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi bei den Transfers bisher einen Überschuss von 60,7 Millionen Euro erzielen.
Meister Inter Mailand kann in diesem Jahr zumindest eine annähernd ausgeglichene Bilanz erwarten. Derzeit weist das Transferkonto noch ein Minus von 43,5 Millionen Euro auf. Durch den offenbar unmittelbar bevorstehenden Wechsel von Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic für rund 40 Millionen Euro zum FC Barcelona könnte Inter seine Transferbilanz jedoch praktisch ausgleichen.
(apa/red)
