Massa zu Tests in Klinik in Sao Paulo:
Ferrari-Pilot nach Crash wieder in Heimat
- Muss sich in Spital Untersuchungen unterziehen

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Neun Tage nach seinem schweren Unfall in Ungarn ist Felipe Massa in seiner Heimat Brasilien eingetroffen. An Bord eines Ambulanz-Flugzeuges landete der 28-Jährige gemeinsam mit seiner im sechsten Monat schwangeren Frau Raffaela am Internationalen Flughafen Guarulhos in Sao Paulo. Von dort wurde er direkt mit einem Hubschrauber in die Albert-Einstein-Klinik geflogen.
In der Klinik soll sich der Ferrari-Pilot mindestens zwei Tage lang Untersuchungen unterziehen, bevor er nach Hause entlassen wird. An Bord des Flugzeuges vom Typ Bombardier Challenger 60 war auch sein Leibarzt Dino Altmann. Massa wollte sich bei seiner Ankunft nicht äußern. Er sagte lediglich: "Später rede ich, jetzt muss ich mich erholen." Er hatte das Militär-Krankenhaus in Budapest am Montagmorgen verlassen. Massa war am 25. Juli in der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn in Budapest schwer verunglückt.
Familie bedankt sich
Die Familie bedankte sich vor dem Abflug in Ungarn in Massas Namen für die Unterstützung in den vergangenen neun Tagen, in denen sich der 28-jährige Rennfahrer schnell erholt hat. "Liebe Freunde, im Namen von Felipe möchten wir euch für all die zahlreichen Botschaften der Unterstützung, die wir in den vergangenen Tagen aus der ganzen Welt erhalten haben, bedanken", schrieb die Familie auf Massas Internetseite. "Wir danken Euch von tiefstem Herzen."
Seine im sechsten Monat schwangere Gattin Raffaela und sein Leibarzt Dino Altmann begleiteten Massa auf dem Flug nach Sao Paulo. Beide waren unmittelbar nach dem Unfall nach Budapest gekommen. Über seinen Bruder Eduardo ließ Massa, der rund 48 Stunden nach seinem Crash aus dem künstlichen Koma erwacht war, mitteilen: "Gott sei Dank, ich fühle mich sehr gut."
Vermutet wird, dass Massa womöglich keinen der sieben noch ausstehenden WM-Läufe mehr bestreiten kann. Er war auf dem Hungaroring von einer Metallfeder am Kopf getroffen worden und daraufhin mit etwa 190 Stundenkilometern in einen Reifenstapel gekracht.
(apa/red)
