"Die nukleare Uhr tickt": Clinton findet klare Worte zu iranischen Atomambitionen
- US-Außenministerin: "Tür noch offen für Gespräche"
- Clinton bei einem Sicherheitsforum in Thailand

·Iran: In Teheran wird wieder demonstriert
Opposition und Polizei
in direkter Konfrontation
·Die asiatische Regionalmacht Iran
Nur drei Länder liefern mehr Öl als der Iran
·Atomprogramm und Beziehungen zu USA
Wichtige Themen der Präsidentenwahl im Iran
Im Streit um das iranische Atomprogramm hat US-Außenministerin Hillary Clinton den Iran vor einer Aufrüstung der US-Verbündeten in der Region gewarnt. Die Tür für Gespräche sei noch offen, aber "die nukleare Uhr tickt", sagte Clinton dem thailändischen Fernsehsender Nation TV.
Besonders besorgt seien die Nachbarländer der Islamischen Republik. Die USA seien daher bereit, ihre Verbündeten in der Region zu unterstützen. Dem Iran müsse klar sein, dass das Land nicht sicherer werde, "wenn die USA einen Verteidigungsschirm in der Region aufspannen".
Clinton wollte an einem Sicherheitsforum auf der thailändischen Insel Phuket teilnehmen. Bei den Gesprächen sollte es insbesondere um Burma und das nordkoreanische Atomprogramm gehen. Am Vortag hatte die US-Außenministerin gesagt, die USA seien zunehmend besorgt, dass die beiden Länder militärisch zusammenarbeiten könnten. Dies werde die Region destabilisieren.
(apa/red)
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