Samstag, 25. Juli 2009

Tennisballgroße Hagelkörner und heftige Sturmböen: Aufräumarbeiten im Gange

  • Salzburg: Rund 500 Häuser mit Folien abgedeckt
  • Oberösterreich: Zwölf Feuerwehren im Einsatz

Im Salzburger Flachgau sind am Samstag die Aufräumarbeiten nach dem Unwetter in der Nacht auf Freitag mit Hochdruck weitergegangen. Am stärksten betroffen waren im Norden die Gemeinden Lamprechtshausen, Bürmoos, St. Georgen und Michaelbeuern, die von der BH Salzburg Umgebung zum Katastrophengebiet erklärt wurden. Feuerwehr und Bundesheer waren in der Nacht und am Vormittag voll im Einsatz.

Tennisballgroße Hagelkörner und heftige Sturmböen hatten in diesen Gemeinden zahlreiche Beschädigungen an Häusern und Kraftfahrzeugen verursacht. Rund 500 Häuser mussten mit Folien abgedeckt werden, um die Gebäude vor weiterem Regen zu schützen. 70 Feuerwehren aus Salzburg und Bayern waren mit 118 Fahrzeugen und rund 800 Florianijüngern im Einsatz, teilte die Feuerwehr mit.

Auch in Oberösterreich waren die Aufräumarbeiten voll im Gang. Zwölf Feuerwehren waren zuletzt bei Aufräumarbeiten im Einsatz. Die Feuerwehr musste besonders im Bezirk Braunau am Inn zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Zudem waren die Helfer im Bezirk Linz-Land, Wels-Land und Vöcklabruck tätig, um die Schäden zu beseitigen und Dächer provisorisch abzudecken.

(apa/red)

25.7.2009 11:23