"Habe auch für ÖVP Papiere verfasst": Laut Ex-Journalist Ender lediglich Info-Austausch
- Bestreitet Kontakte zum kasachischen Geheimdienst
- 'profil': Bestätigt Hausdurchsuchung in Privatwohnung

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In einem Interview neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" sagt Berndt Ender, der Kronzeuge in der Spitzelaffäre, dass er "auch für die ÖVP schon Papiere verfasst" habe: "Ich sammle Informationen für viele Parteien. Es war lange mein Beruf, mit allen Parteien gute Kontakte zu haben." Seine Kontakte zur FPÖ und zum Heeresabwehramt beschreibt er so: "Man bekommt Informationen und tauscht Informationen auch aus."
Ender bestreitet, Kontakte zum kasachischen Geheimdienst gehabt zu haben: "Ich habe niemals einen Kasachen gesehen." Karl Blecha habe ihn nur gebeten, zu überprüfen, warum das Innenministerium sich so stark für Aufenthaltsbewilligungen für Kasachen einsetze: "Blecha wollte, dass ich das im Parlament checke."
Ender bestätigt eine Hausdurchsuchung in seiner Privatwohnung, allerdings sei dabei nicht, wie kolportiert, ein hoher Geldbetrag sichergestellt worden. Im Gegensatz zu medialen Berichten sei er auch nie in U-Haft gewesen.
Jeder fünfte glaubt abgehört worden zu sein
Laut einer "profil"-Umfrage meinen 18 % der Befragten, sie wären beim Telefonieren schon einmal von den Behörden abgehört worden. 64 % glauben laut der im Auftrag von "profil" vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage hingegen nicht, dass eine Behörde eines ihrer Telefonate mitgehört hat. 17 % wollten sich nicht festlegen.
Lesen Sie mehr über die Spitzelaffäre im neuen "profil".
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