Stiftungs-Querelen auch bei Erwin Pröll:
Wohin fließen 150.000 der Privatstiftung?
- Informationen über Projekt nirgends nachzulesen
- Auch Adresse der Privatstiftung sorgt für Aufregung

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Jetzt wird auch Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll in den Stiftungs-Strudel hineingezogen. Was mit den 150.000 Euro der "Dr. Erwin Pröll-Privatstiftung" passiert, darüber herrscht Unklarheit. Denn welche Projekte damit finanziert wurden, kann nirgends nachgelesen werden.
Laut Stiftungsurkunde sollen mit dem Geld, das an Prölls 60. Geburtstag im Dezember 2006 gesammelt wurde, Projekte gefördert werden, die "kulturelle Traditionen pflegen" oder "den ländlichen Raum als Raum für Kreativität weiterentwickeln" soll. Was für Projekte das aber sind, darüber sind keine Informationen zu finden.
Zudem hat der Falter ein "Adressproblem" geortet, da die Stiftung an der Adresse des Landhauses logiere. Prölls Sprecher Peter Kirchweger wies die Kritik allerdings zurück: "Wo sonst als an seinem Amtssitz soll ein Landeshauptmann eine - transparente - Stiftung für karitative Zwecke melden."
(apa/red)
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