Freitag, 24. Juli 2009

Stiftungs-Querelen auch bei Erwin Pröll:
Wohin fließen 150.000 € der Privatstiftung?

  • Informationen über Projekt nirgends nachzulesen
  • Auch Adresse der Privatstiftung sorgt für Aufregung

Jetzt wird auch Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll in den Stiftungs-Strudel hineingezogen. Was mit den 150.000 Euro der "Dr. Erwin Pröll-Privatstiftung" passiert, darüber herrscht Unklarheit. Denn welche Projekte damit finanziert wurden, kann nirgends nachgelesen werden.

Laut Stiftungsurkunde sollen mit dem Geld, das an Prölls 60. Geburtstag im Dezember 2006 gesammelt wurde, Projekte gefördert werden, die "kulturelle Traditionen pflegen" oder "den ländlichen Raum als Raum für Kreativität weiterentwickeln" soll. Was für Projekte das aber sind, darüber sind keine Informationen zu finden.

Zudem hat der Falter ein "Adressproblem" geortet, da die Stiftung an der Adresse des Landhauses logiere. Prölls Sprecher Peter Kirchweger wies die Kritik allerdings zurück: "Wo sonst als an seinem Amtssitz soll ein Landeshauptmann eine - transparente - Stiftung für karitative Zwecke melden."

(apa/red)

24.7.2009 10:48
clsc, 24. 07. '09 12:25
jetzt ist es wohl allen klar
warum gibt es keine gesetzlichen regulierungen des finazmarktes? na wenn der staat, viele politiker, fast alle manager spekulieren und steuersparmodelle verschiedenster art nutzen, braucht es niemanden wundern, dass einige banken schon wieder milliardengewinne machen und das system ,von uns allen durch politische beschlüsse finanziell unterstützt, einfach genauso weitermacht wie vorher und die nächste krise wieder von uns bezahlt werden muss. darf das in einer demokratie möglich sein? wann wird das stimmvieh sich endlich wehren?
sidestep, 24. 07. '09 11:32
Schaut ihn nur ins Gesicht
Schaut ihn nur ins Gesicht, da zeichnet sich ab, was das für ein Mensch ist. Keine Spur von (gütigen) Landesvater, keine Spur von Selbstbeschränkung. Nein - ein bißchen stiften wird man doch noch dürfen. Den Erlös sollte er - sofern das Video kein Fake ist - dem 77 jährigen Pfarrer als Abbitte schenken, den er öffentlich in einer Art und Weise "vernichtet" hat, die ihres Gleichen sucht.- Hinweg mit diesem zu tuiefst bösen Menschen!
hary1965, 24. 07. '09 10:58
Wer glaubt dieser Landeskaiser ist sauber
ist wohl selbst schuld arroganz und und selbstherrlichkeit lassen sich nicht verbergen