Donnerstag, 23. Juli 2009

Fischer geht nicht für SPÖ ins Wahlrennen: Nur unparteiliche Kandidatur für ihn denkbar

  • Tritt er an oder nicht? Präsident nährt neue Gerüchte
  • PLUS: Vizekanzler Josef Pröll streut Fischer Blumen
    ÖVP-Obmann lobt "Professionalität" & "Bürgernähe"

Neues Deutungsmaterial für die Spekulationen über Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl: Der amtierende Präsident Heinz Fischer sagt nach wie vor nicht, ob er antreten wird, sollte er es aber tun, werde er dies unparteiisch und somit im "Unterschied" zu seinem ersten Antreten als SP-Kandidat machen, erklärte er im Interview mit Bundesländerzeitungen. Ebenda sagt indes ÖVP-Obmann Josef Pröll, dessen Onkel Erwin bekanntlich mit einer Kandidatur liebäugelt, weiter nicht, ob die ÖVP einen Kandidaten aufstellt, schickt aber freundliche Signale Richtung Fischer.

Der habe sein Amt bisher "professionell" ausgeübt, so Pröll. Er attestierte Fischer eine "sehr bürgernahe Politik", und "in puncto Gleichbehandlung der Parteien" gebe es "nichts auszusetzen", so der Vizekanzler. Der sich aber beeilte, hinzuzufügen: "Aber auch das wird keine Benchmark sein, ob wir nun einen Kandidaten aufstellen oder nicht."

Fischer indes sieht sich durch die Debatte, ob die ÖVP jemanden ins Rennen schickt, "keineswegs" als SPÖ-Kandidat positioniert. "Denn die Frage der Zugehörigkeit zu einer politischen Partei ist für mein Amtsverständnis kein Kriterium." Man könne sich "darauf verlassen, dass es einen Unterschied zwischen meiner ersten und einer neuerlichen Kandidatur gegen müsste", so der Präsident. (apa/red)

23.7.2009 16:39
Wilfried1931, 23. 07. '09 15:44
Nichts auszusetzen
haben Poitiker am Budenspräsidenten Fischer, dass versteht sich von selbst. Wir erleben zur Zeit einen Niedergang jeder Moral und Verantwortung in der Politik. Es wird verantwortungslos vor Wahlen strategisch Privilegien an zahlenmäßig großen Bevölerungsgruppen verteilt zB Hackerregelung die vor allem Beamten nutzt, 3,6% Pensoinserhöhung bei einer Infaltion von 0%, die Jugend zahlt es dafür zurück mit Arbeitslosigkeit und höheren Steuern. Korruption und Unfähigkeit ist Alltag bei Politikern dafür benötigen wir unendlich viele Untersuchungsausschüße, Pröll Faymann & Co sind also zufrieden da zu all dem der Bundespräsident schweigt und Lächelt weil die Welt Ok ist, dafür fasselt er ständig von sozialer Gerechtigkeit, die ist vor allem sichtbar bei poitischen Mehrfachkassiern, was sagt er???
grenzenlos24, 10. 08. '09 13:58
Möglichkeiten bei denen auch ein F-Kandidat Chancen hätte
1. der beste Paintballer wird bundespräsident
2. der die beste Schokosauce macht und überall drübergibt gewinnt
3. Clubbing auf Ibiza statt Voting in Rudolfsheim
4. Nur Burschenschafter sind wahlberechtigt.
5. der Kandidat schaut dass Italien, Saudiarabien zu Südtirol kommt, why not?
oder 6.
der Kandidat lernt endlich mal ordentlich geschichte....